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Bettendorf — Bcurinann.
mannsdorf, welches gegenwärtig der Kämmerei der Stadt Schweidnitzgehört. — Hans von Betsch war 1516 Landeshauptmann der Graf-schaft Glaz. Aeluri Glaciograph. p. 375. — Dieses Geschlechtführte im silbernen Schilde und auf dem Helme ein schwarzes Mühl-rad, ähnlich dem der von Jeser. Es steht im schlesischen Wappen-buche P. 1. p. 62. Spener, Schickfuss, Lucae, Bucelin und Sinapiuserwähnen dieses Geschlechtes.
Bettendorf, die Freiherren und Herren von.
Ein vornehmes Geschlecht in den Rheinlanden, aus dem AdolphJohann Karl von Rettendorf in den Reichsfreiherrenstand erhohenwurde und zugleich die Erlaubniss erhielt, das Wappen des ihmdurch seine Grossmutter nahe verwandten, und am 25. November 1688erloschenen, alten Hauses der Bröinser von Riidisheim mit dem sei-nigen zu verbinden. Das von Bettendorfsche Wappen ist ein silbernerRing im rothen Felde, ein eben solcher mit sieben Reiherfedern ge-schmückter steht auf dem ungekrönten Helme. Die Bröinser von Rii-disheim führten sieben im Dreieck geformte silberne Lilien im schwar-zen Felde. Siebmacher giebt diese Wappen 1. Bd. S. 113 und 123.von Meding beschreibt es III. Bd. S. 53. Nachrichten über diese Familie geben Bucelin II. Till. S. 60. v. Hattstein I. S. 6. HumbrachtS. 158. Biedermann O., lab. 255 u. s. f. Salver S. 602. 697.
Bettingeii, die Herren von.
Sie gehörten zu den Dynastengeschlechtern der Eifel. Mehrerealte, zum Theil noch in ihren Trümmern von dem Glänze und demAnsehen ihrer Erbauer zeugende Burgen , die den Namen Bettingenführen, liegen an der Kyll, an der Prüm und im Elsass. Schon imJahre 1077 wurde Wolfram von Bettingen Abt zu Prüm, er regirteals solcher 30 Jahre mit Kraft und Anselm. Die Böttingen, derenSchloss an der Prüm lag, und das Peter von Bar, Herr von Pierrefort,im Jahre 1333 an die Falkensteins verkaufte, nannten sich auch Betange.Die Schlösser Bettingen kamen später an die Grafen von Mander-scheid. Die Bettingen an der Prüm führten zum Wappen ein blauesSchild indem ein goldener Balken stand. Schannat f. Bd. I.Abth. S.2'5u. s. f. Siebmacher giebt das Wappen der Bettingen im Elsass II. Bd.S. 128. Dasselbe zeigt im goldenen Schilde drei blaue Querbalken,und der Helm trägt einen Schwan, auf dessen Fluge die Balken desSchildes angebracht sind, und III. Bd. S. 148 stellt dieses Wappenbuchein dem vorigen an Farben und Bildern sehr ähnliches Wappen dar;während die alten Dynasten von Böttingen im silbernen Schilde einblaues Band führten, welches oben mit sechs kleinen rothen Sternenund unten mit fünf dergleichen umgeben war. Diese Bilder wieder-holten sich auf dem Adlerliuge des Helmes. Die Nachfolger im Be-sitz der Herrschaft Bettingen fügten später das Band und die Sternedes erloschenen Geschlechts ihrem Familienwappen bei.
Bcurinann, die Herren von.
Diese Familie ist in der prenssischen Provinz Sachsen und derenRegierungs-Bezirke Merseburg ansässig, wo der Kreisdirector vonBeurmann und Landrath a. D., auch Ritter des eisernen Kreuzes am