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Be rs w or (11, die Herren und Freiherren von der.
Eine sehr alte westfälische Familie, von welcher es heisst: „Per-antiqua et nohilis familia Tremoniana, Latino ac vetustiori voeahulode Apriarea dicta (woerdt siqnidein vetustum Germanien in vocabuluniaream designat). Si quid in nohilitate bonum, id esse arbitror solum,nt imposita nobilibus necessitudo videatnr, ne a majorum virtute de-generent." Ein berühmter Vorfahr des Geschlechtes, Johann v. d.U.,hat sich nicht geringe Verdienste um die Genealogie Westphalcns durchdas von ihm verfasste, und später durch Johann Dietrich von Steinenvermehrte und erläuterte westphälische adelige Stammbuch erworben.Ueber denselben heisst es in der zuletzt erwähnten Quelle: Dieser ge-lehrte und ileissige Edelmann verdiente, dass seine ganze Geschlechts-tafel aus alten Urkunden, aus des grossen Karls Zeiten, hier beige-fügt würde; es soll aber solches bis zu einer andern Zeit ausgesetztbleiben u. s. w. Wir geben hier die merkwürdigsten Mitglieder die-ses Geschlechtes: Nikolaus v. d.U., Herr zu Dickeburg, starb am 24.August l5til, <ii Jahre alt. Von seinen Söhnen war Nikolaus v. d. B.,Rath und Hofmarschall des Bischofs zu Bamberg, Drost zu Ober-Schönefeld, und starb den 24. Juni 1Mb zu Bamberg, 5t Jahre alt;und Conrad v. d. 15., Domherr und Scholaster zu St. Moritz in Mün-ster. Er starb am 17. November 1593, 4b Jahre alt. — Johann v.d. B., Herr zu Husten, wurde im Jahre 1577 geboren, und starb 1040am 24. Februar. Dieser ist der oben erwähnte gelehrte Herr, undliegt zu Husten begraben. — Die Familie theilt sich gegenwärtig inmehrere Linien. Ein Aeltervater der jetzt lebenden v. d. B., Rudolfv. d. B., der am Anlange des 17. Jahrhunderts lebte, gab einem seinerGüter den Namen Rudolfslohe, und wurde dadurch der Gründer derLinie v. d. Berswordt- Rudolfslohe. Andere Linien stammten vonSuest und Dortmund, und führen zum Theil den Beinamen Wallrabe.Zu Sagan in Schlesien starb am II. Juli IS 19 Franz v. d.B., königl.Major und Postmeister; ein sehr verdienstvoller und mit Wunden be-deckter Oilizier, welcher früher bei dem Infanterie- Regimente vonZweitfei in Anspach stand, den Feldzug in den Jahren 1800 — 7 in derGrafschaft Glaz mitmachte, und sich namentlich bei dem bekanntenUeberfalle der Festung auszeichnete und dafür den Orden pour le me-rite erhielt. Er war mit einer v. Studnitz aus dem Hause Limmenanvermählt, und sein Sohn, Emst v. d. 13., steht als Lieutenant im 10.Infanterie - Regiment.
Bertikow, die Herren von.
Die Herren von Bertikow oder Berdikow und Bertkow gehörtenzu dem pommerschen und alt-märkischen Adel. In Pommern warensie seit dem Jahre 1295 bekannt. In der Altmark besassen sie Bert-kow und Wollerrade. Sie sind im vorigen Jahrhunderte erloschen.M. s. Gundling Adel der Altmark Anh. 0, Rango a. a. O. Briigge-mann, 1. Bd. 9. Hauptstück.
Bcsckefer (Beckcfer), die Herren von.
König Friedrich Wilhelm I. erhob am 18. Januar 1705 den Oberst-lieutenant Jacob Beschel'er, dessen Familie und er selbst aus Frank-reich, und zwar aus der Stadt Yitry le Francois stammt, mit seinerGattin, Susanne de la Claude, wegen, wie das Diplom besagt, der