Berlin — Bernstorff.
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Berlin, die Herren von.
Ein ausgestorbenes, altadeliges Geschlecht in den Marken, dessenStammhaus, Gross- und Klein-Rellin, im Havellande liegt. In derUckermark gehörten ihm die Güter Nechlin und Herzfelde. — Ilosade Berlin, miles, eröffnete die Stammreihe 1286. — Nichts de Berlinwar 1308 Miinzmeister zu Prenzlau. — Ewald de Berlin, der letztedes Geschlechtes, starb 1632 zu Nechlin. M. s. Grundmann uckenn.Chron. p. 32 u. 33. — Zedier Suppl. III. S. 847. — v. HeUbach I .B.S. 129. Das Wappen dieser Familie haben wir nicht auflinden kön-nen. Siebmacher giebt zwar B II. S. 132 und B. V. S. 265. die Wap-pen gleichnamiger Familien, sie gehören aber, das erstere dem KI-sassschen Adel, und das letztere einem Heilbrunner Patricier- Ge-schlechte an.
Bcrncanx, die Herren von.
Se. Majestät der jetzt regierende König Friedrich Wilhelm III. er-hob am 17. Juni !7;I8 den Banq'uier Clement Berneaux zu Warschauin den Adelstand. Das ihm beigelegte Familienwappen ist auf eineganz eigenthiimliche "Weise geformt und zusammengestellt. Im rundenblauen Schilde, das mit einer Krone bedeckt ist, reichen sich in demuntern Tlieile zwei goldene Arme die Hände, der linke hält einenZweig, an dem zwei Blumen. In der Mitte des Hauptschildes ist einovales rothes Schild, in dem drei Querbalken in Silber angebracht sind,über diesen Balken ist das Wort Patria zu lesen. Zur rechten Seitedes Herzschildes liegt der mit goldenen Schlangen umwundene Stab,über demselben aber steht der Kopf des Mercur, und auf der linkenSeite der Kopf eines Widders.
Bernhan er, die Herren von.
Ein aus Preussen gebürtiger Oberst, Siegmund August von Bern-hauer, war Chef eines Garnisonregiments. Er hatte im 7jährigenKriege ehrenvolle Wunden erhalten, und starb als Commandant derFestung Graudenz. M. s. König I. Bd. Seite 127.
Beruhe im, die Herren von.
Aus diesem fränkischen Geschlechte war ein Zweig nach Schlesiengekommen. Thebesius fuhrt in seiner Handschrift an, dass nach Lieg-nitzschen Briefen vom Jahre 1566 Friedrich von Bernheim Erbsassezu Freuendorf war. Sie führten im silbernen Schilde eine rothe fran-zösische Lilie, deren Spitzen mit kleinen Federn besetzt sind. Eineeben solche Lilie auf dem Helme. Sinapius I. S. 257. Angeli märki-sche Chronik S. 443. Biedermann A. Tab. S. 176. Gaulle S. 92, Sal-ver S. 545. v. Meiling II. B. No. 56. Siebmacher giebt das WappenI. B. S. 105. v. Ilellbach erwähnt diese Familie I. B. S. 131.
Bernstorff, die Grafen und Herren von.
Diese gräfliche Familie gehört eigentlich Mecklenburg, Hannoverund Dänemark an, liierher aber der am 28. März 1835 verstorbene