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1 (1842) A - D
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Ascheberg Ascheribach.

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As che borg, die Herren von.

Diese Familie stammt aus dem Paderbornschen, der GrafschaftMark und dem Miinsterschen. Max von Ascheberg, Gutsbesitzer imKreise Lüdinghausen, lebte 183b zu Münster. Sie kam aus Westphalennach Kurland, und von da nach Ostpreussen. Die von Ascheberg'skommen auch in den Rheinlanden und im Liefländschen vor; auch insHolsteinsche hatte sich eine Linie gewendet. Als Stammherr derLiefländschen Ascheberg wird Goswin von Ascheberg genannt, der umdas Jahr 1434 lebte. Die Holsteiner Linie erbauete das Schloss Asche-berg bei Plön. Zu Rastenburg lebte der Kriegs - und Steuerrath vonAscheberg. Im Jahre 1806 war ein Herr von Ascheberg Hauptmannund Chef einer Grenadier-Compagnie im Regiment Graf Tauenzienzu Erlangen, 1808 erhielt er seinen Abschied, 1810 den Charakterals Major, und 1827 war er königlich baierscher Gensdarmerie-Major.

Gegenwärtig befinden sich in der Armee noch seine Söhne, vondenen einer Adjutant des 1. Leibhusaren-Regiments in Danzig, derandere Adjutant des General-Lieutenants und Chef der Gensdarmerievon Tippeiskirch ist; der letztere schreibt sich Röttiger von Asche-berg, wie sich ursprünglich die Familie nannte. Man vermuthet, dasssie eigentlicli den Taufnamen Rüdiger führte, woraus später Röttigergeworden ist. Es geben über diese Familie Nachrichten der Rittervon Lang a. a. O. S. 282. Sueca Rikes S. 2. und Ersch und GruberEncyclopädie, 6. Band S. 68.

As eben, die Herren von.

Aus dieser ursprünglichen Patricierfamilie der freien Stadt Bremenwar Heinrich von Aschen, preussischer Hofliscal in Cüstrin und seinSohn Gottfried von Aschen, am Anfange des vorigen Jahrhunderts,Advocat daselbst. In der Gegenwart belinden sich noch Beamtedieses Namens im königlichen Staatsdienste; es ist der im Frühjahre1835 von Werneuchen nach Braunsberg (Regierungsbezirk Königsberg)versetzte Bau-Inspector von Aschen.

Aschcnbach oder Assbach, die Herren von.

Der Kaiser Leopold I. erhob unter dem 20. Juli 1691 die Kinderdes kurfürstlich brandenburgschen Kämmerers Bidekap, nämlich Frie-drich Eherhardt und Eleonore, in den Adelstand, und am 28. März 1700bestätigte der Kurfürst Friedrich III., als nachmaliger König vonPrenssen 1., diese Erhebung. Das preussische Wappenbuch nenntdiese Familie Bidekaps von Assbach; es giebt ihr Wappen im 11. Bd.S. 74. Dasselbe besteht aus einem quadrirten blauen Schilde; in demersten Quartier ist ein fünfeckiger silberner Stern, das zweite unddritte enthält einen rothen Streifen, in dem sich vier goldene Fischebefinden, im vierten erblickt man ein Dreieck in Silber. Auf demgekrönten Turnierhelme beiludet sich zwischen zwei mit Pfauenfederngeschmückten Biilfelhörnern ein auf den Hinterbeinen stehender Hund.

Ein Herr von Aschenbach stand bis zum Jahre 1806 in dem Ba-taillon von Bülow, der zweiten ostpreussischen Füsilier-Brigade, imJahre 1814 war er Oberst-Lieutenant im zweiten ostpreussischen Land-wehr-Regiment und später lebte er als pensionirter Oberst in Prenssen.

Ein Major von Aschenbach stand bis zum Jahre 1830 im 9. Husa-ren-Regiment. Er hatte sich im Jahre 1815 bei Sombref das eiserneKreuz zweiter Klasse erworben. Im Lützowschen Freicorps diente

v. Zedlitz Adels-Lex. I. 10