Arcieckowski — Arco.
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nale „neue Literatur und Völkerkunde", und vorzüglich die vielgele-sene „Minerva", schriftstellerische Arbeiten, die mit vollem Kechteeinen ausgezeichneten Platz in der Geschichte der deutschen Literaturerhalten werden. Er starb am 28. Februar 1812 auf seinem LandguteOyendorf bei Hamburg und liinterliess mehrere Kinder. M. s. Wen-deborns Biographie; Jördens Lexikon deutscher Dichter und Prosaisten;die allgemeine Zeitung, Jahrgang 1812 No. 77. und 78.; Denina's Auf-satz über Archenholz im Prusse literaire, den er selbst in seinem Jour-nale für Literatur und Völkerkunde, Jahrgang 1790, S. 209. berich-tigte; endlich Ersch und Gröbers Encyclopädie 5. Thl. S. 134. und J 35-
Aus dieser polnischen adeligen Familie ist im Jahre 1835 einMitglied künigl. preuss. Ober-Zollinspector zu Pogor-Zelice im Gross-herzogthuine Posen.
Die Hauptlinie der Grafen von Arco, die eigentlich von dem imJahre 1242 erloschenen Grafen von Bogen abstammen, befindet sichin Baiern, Oesterreich und Tyrol. Sie besitzen am Garda-See dieehemalige unmittelbare Reichsgrafschaft Arco. Damit belehnte sieKaiser Friedrich der Rothbart, und im Jahre 1614 unterwarfen siesich in Beziehung auf dieselbe der österreichischen Hoheit. Eine Li-nie dieses gräflichen Hauses ist in Schlesien ansässig, und zwar indem Regierungsbezirke Oppeln, wo Graf Friedrich, vermählt mit einerFreiin von Beesz, Koptschowitz, Neu-Berun u. s. w. bei Pless undunfern der Landesgrenze gelegen, besitzt. Sein ältester Sohn, Hein-rich, vermählte sich mit Antonie, Gräfin v. Strachwitz; der zweite,Friedrich, besass Schernberg in Oesterreichisch-Schlesien und war miteiner Freiin von Diirand (er starb am 21. Septbr. 1835), ein dritteraber mit Karoline von Wallhofen vermählt. Von der baierschen Linieführt der Majoratsherr Martin Ruprecht Karl, erblicher Reichsrath inBaiern, den Titel eines Grafen von und zu Arco auf Ober-Kolnbach,Herrn zu Drena, Castell-Spine, Nagow uiulSorbote, auch besitzt dasHaus die Herrschaften St. Martin und Aurolsmiinster in Oesterreichund die Güter Valley, Adldorf, Baumgarten und Maxelrain in Baiern.Er ist der gelehrten AVeit durch mehrere Schriften bekannt. SeinemSohne, dem Grafen Maximilian v. Arco, geboren am 8. April 1806,(erblicher baierscher Reichsrath), fiel durch fideicommissarische A r er-fiigung des Grafen v. Fattenbach, eine Erbschaft von 2 Mill. Fl. zu. —Sein Oheim Ludwig, geboren am 30. Januar 1773, bekleidete die Stelleeines Oberhofmeisters bei seiner nachherigen Gemahlin, der verwitt-weten Kurfürstin von Baiern, Maria Ijcopoldinc, gebornen Erzherzoginvon Oesterreich - Este. — Er vermählte sich mit derselben am 14.Novbr. 1804 zu Steppberg in Baiern, und hat zwei Söhne, Alois undMaximilian, gezeugt. Der erstere ist mit einer Marquise v. Pallavi-cini am 22. October 1830 vermählt worden. Dieselben führen wiederden Namen der alten Grafen v. Bogen. — Das alte Arcosche Wappenbesteht aus einem in zwei rothe und goldene Felder getheilten Schilde;in dem rothen Felde liegen zwei goldene Bogen, und in dem goldenenFelde sind zwei schwarze Flügel dargestellt. Eben so stehen auf demHelme zwei dergleichen, und zwischen ihnen ein goldener Bogen.Das Laub wechselt in Gold, Roth und Schwarz. — Das gräfliche
Arcieckowski, die Herren von.
Arco, die Grafen von.
v. Zedlitz Adels-Lex, I.
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