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senschaften, bleibt sein Andenken in hoben Ehren. Ihm und demverstorbenen gelehrten Herrn v. Gersdorf verdankt jene Gesellschaftauch die Gründung und ansehnliche Vermehrung ihrer Bibliothek undSammlungen. Viele seiner literarischen Arbeiten fand man als Hand-schriften in seinem Nachlasse; gedruckt erschienen 1774 zu Leipzigeine diplomatische Abhandlung, das deutsche Reich betreffend; 1777der Versuch der Geschichte des Ordens der Tempelherren, von dem1781 in Dessau eine zweite Auflage herauskam; 1778 diplomatischeBeiträge zu den deutschen Geschichten und Rechten; 1781 Ueber-setzung und Commentar über Tacitns German.; — 1787 Untersuchun-gen über das Geheimniss und die Gebräuche der Templer; 1788 bis1789 die ersten Linien eines Versuchs über der alten Slaven Ursprung;endlich 1799 bis 1802 die Geschichte der deutschen Landwirtschaftvon der ältesten Zeit bis zu Ende des 15. Jahrhunderts.
Apel der Leck, die Herren von.
Das Stammschloss des schon am Ende des 15. Jahrhunderts er-loschenen Geschlechtes v. A., lag zu Aplerbeck bei Unna in Westpha-len. Sie wurden gewöhnlich Apelerbecke geheissen; ApeleverbeckNobilis in Comitatu JVlarcano sagt Joh. v. d. Berswordt (S. J86.J. Sieführten drei halbe Monde im Wappen.
Apeldorn (Appeldorn), die Herren von.
Eine ausgestorbene Familie in Pommern, welche früh schon in jenerProvinz ansässig war. Martin. Rangonis Pommerania diploinatica etc.
Apen, die Herren von.
Diese längst erloschene Familie war in Westphalen ansässig, siekömmt Irin und wieder in der Geschichte des Landes vor, namentlicherwähnt sie v. Steinen in seiner Westphälischen Geschichte, und vonMeding giebt ihr Wappen II. No. 11. Aus demselben geht hervor,dass sie ursprünglich von Affen geheissen haben, indem sie im Schildeeinen goldenen, auf einer silbernen Sackpfeife spielenden Affen führen.Eine gleichnamige adelige Familie gehört dem Grossherzogthuine Ol-denburg an, sie führt ebenfalls einen Alien, und zwar einen sitzendenund sich im Spiegel besehenden Alfen. M. s. diese letztere Familieaufgeführt in Muschandts Bremenschen und Yerdenschen Rittersaale.
Apenburg, die Herren von.
(Auch Abenburg und Apenbor g.)
Ein uraltes, jetzt erloschenes pommersches adeliges Geschlecht,von dem Ernst Friedrich mit Eva Eleonore Ilanon, aus dem HauseLasbeck, vermählt war und das Gut Gross-Mokratz besass. SeinSohn war Gideon v. Apenburg, königl. preuss. General-Major, Chefeines Kürassier - Regiments, Inspecteur der gesaminten schlesischenCavallerie, auch Ritter des Verdienst - Ordens, den er in der Schlachtbei Zorndorf erworben hatte. — Er starb unvermählt im Pensions-stande. — Friedrich Wilhelm, der Sohn Erdmann Joachim v. Apen-burg und der Juliane v. Apenburg, starb im Jahre 1779 als Major