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1 (1842) A - D
Entstehung
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Anhalt.

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fliigel. Den ganzen Schild bedeckt eine goldne, mit nenn Perlen undKdelsteinen gezierte gräfliche Krone, ans welcher drei offene adeligeblauangelaufene, rothgefiitterte, goldgekrönte, mit umhabendem goldenenKleinode und mittlem schwarz und gelbfarbenen, vorn und hinten aberschwarz und silbernen Helmdecken gezierte Tournier Helme, auf derenmittlem zwei aufgerichtete und über,' einander geschränkte schwarzund silber quadrirt bekleidete Arme, die zwei Pfauenschwänze halten,auf dem vordem ein wachsender, schwarzer, einwärts stehender Bärmit einer goldnen Krone und Halsbande, auf dem hintern aber zwölfschwarz und silbergeschachte Fähnlein mit goldnen Lanzen erscheinen.Zu beiden Seiten des Schildes befinden sich zwei schwarze goldge-krönte Bären mit goldnem Halsbande,wie dieses gräfliche Wappenin der Mitte des Kaiserlichen Gnaden - Briefes mit Farben eigent-lich entworfen ist." Von diesen in den Grafenstand erhobenenSöhnen des Erbprinzen Wilhelm Gustav war Wilhelm, Keichsgraf zuAnhalt, als preussischer Oberstlieutenant und Flügel-Adjutant KönigFriedrich II. an der Spitze eines Grenadierbataillons in der Schlachtbei Torgau geblieben. Friedrich, Reichsgraf zu Anhalt, starb imJahre 1795 als General von der Infanterie und Ritter des schwarzenAdlerordens zu Liegnitz; er liinterliess nur eine Tochter, die an einenHerrn v. Bonge vermählt war. Ein dritter Bruder, Gustav, blieb alsGrenadier-Kapitain in der Schlacht bei Breslau. Der vierte Friedrichtrat als General aus preussisclien Diensten in russische und .er-warb dort grosse Ehre und Achtung: er war auch Chef des russischenKadetten-Corps. Ein fünfter, Alhrccht, starb als preussischer Oberst.Ein Sohn des Letztern war 1806 Premier-Lieutenant im Leibkürassier-Regiment und starb im Jahre 1823 als Major und Kreis-Brigadier beider Gensdarmerie.

Die Herren von Anhalt.

Der Erbprinz Wilhelm Gustav erzeugte, ausser den erwähntenGrafen von Anhalt, noch zwei Söhne mit der Tochter des Superin-tendenten Chardius zu Dessau, die ausser dem Namen von Anhalt,vom Könige Friedrich II. am 3. Januar 1761 zu Leipzig geadelt wurdenund ebenfalls in den preussisclien Kriegsdienst traten. Heinrich Wil-helm starb als Generallieutenant von der Infanterie, und Karl Philippwar Oberst und Commandern' bei der reitenden Artillerie. Der Ersterewurde in seiner Jugend Gustavson genannt. Er zeichnete sich be-sonders bei Neustadt aus, wo er den Orden pour le inerite erhielt. Erhatte auch die Aufsicht über die königl. Plan- und Kartenkammer undwurde nach und nach auch General-Quartiermeister und Hofjäger-meister und 1783 General-Inspecteur sämmtlicher Infanterie im König-reich Preussen; auch hatte er im Jahre 1764 die Aufsicht über denBau der Kolonie Novawes bei Potsdam. M. s. Mangers Baugeschichtevon Potsdam, 2 Tbl. S. 282. In der Gegenwart lebt noch der Sohndes Letzten, der General-Major a. D. v. Anhalt zu Prenzlau, der Söhneund Töchter hat; von diesen ist eine an den Grafen von Fernemontkönigl. Kammerherrn und Regierungsrathe zu Oppeln, vermählt. Das"Wappen, welches den beiden Brüdern von König Friedrich II. gegebenwurde, war folgendermassen zusammengesetzt. Ein quadrirtes Schild,in dessen erstem goldenem Quartier ein schwarzer Bär mit einem sil-bernen Halsbande auf einem schrägen schwarz und weissen Schachbrete,gegen die linke Seite empor geht, in dem zweiten aber zwei silberneBalken, im rotlien Felde, sich befinden; das dritte hingegen deinassirt,u. im vierten ein, aus dem linken Rande hervorgehender geharnischter Armim silbernen Felde zu sehen ist, welcher ein blosses Schwerdt in der