im StABasel: Spital. Das Reitersiegel Diethelms I. vom 26.1. 1285 (Kl. Infel mit Schildbild) s. Siegeltafel VII no. 6. Quellen-Th. von Liebenau a. O.; Kopp Gesch. d. eidg. Bünde II 1 384 ff; JbSchwG XXXV 17, 60, 345, 346 f; AnzA IV Taf. 30 no. 130Über die Dienstmannen v. W. vgl. HerArch XLII 12 f. j- r ^ 0
39 REUSSEGG freie Herren = WR 344, Rekonstruktion nach AnzA IV Taf. 30, vom Schild ist nur noch ein Teil des hin-5 teren Randes erhalten.
40 BONSTETTEN freie Herren = WR 200. Der S. 88 2 als Sohn des Johans bezeichnete Junker Ulrich war laut JahrzeitbuchUster ein Sohn des 17. II. 1337 f Freiherrn Ulrich von B. und der Anna von Seon (s. auch JZB Uster S. 47). Will man die zum9. XII. 1333 ebenda aufgeführte Frau Anna von Bonstetten, zu welchem Eintrage die Wappen von B. und Landenberg (die 3 Ringe)gesetzt sind, mit der Frau von Landenberg identifizieren, die die Verungenossung der von B. verursachte, und sie als Gattin des
10 letzten den Freiherrentitel führenden obigen Ulrich von B. ansehen, so muss man zwei Ehen dieses Ulrichs oder einen Irrtum desJahrzeitbuchschreibers annehmen. Die Deutung des consanguineus S. 88 14 als Geschwisterkind ist nicht zu erhärten, da nichteinmal die Mutter des Barnabas vonSax-Misox bekannt ist. Schon des Dekanes Albrecht von B. Grossvater mütterlicherseits Eber-hart von (Hohen-)Sax, verehelicht mit der Gräfin Eisbete von Sargans, hatte 1414 I. 15. den erblichen Freiherrenstand wieder er-halten; das Geschlecht hatte infolge der Heirat von Eberharts Urahn oder Vordem einer mit dem edeln Weibe von Schellenberg
13 nicht mehr zu den Freien gezählt (Thommen III no. 41).Wappen: Die Kopie von 1761 hat weissen Schildrand mit 3 weissenWecken in blau? Auch der Schildrand des Originals ist fast ebenso weiss wie die Rauten. Im Deutschen Haus Schild ohne Bord(ZB I 86a); JZB Uster volles Wappen, s. HerArch. XLII (1928) 89. [132
41 UNBESTIMMT. Wappen: gespalten von weiss und schwarz mit Bord in gewechselten Farben. Einen so gespaltenenSchild - abe r rot bzw. grün statt schwarz - führten die Herren von Lichteneck (bad. BAEmmendingen); über sie vgl. KvK II 498,
20 Krieger II 65, MerzSW 50 (Wappen nach HUFisch mit grün statt schwarz, irrig für von Lichtenau). Die Strassburger Sippe vonP fettisheim, die den gleichen Schild - gelb-blau gespalten mit Bord in gewechselten Farben - führte, fällt schon mit Rücksicht aufdie andern Wappen dieses Balkens nicht in Betracht. Die Kopie 1761 gibt blau statt schwarz. [133
42 RUED Dienstmannen der Grafen von Kiburg, dann der Grafen von Habsburg. Zuerst Heinrich I. (1227-1248, 1237 Ritter),Hesso I. (1233-1248 Ritter) und Egelolfl. (1237-1269 Ritter), alle Ministerialen der Kiburger, dann Hartman I. (1278 Ritter,
23 J 1302), Gemahl der Anna von Liele, von dem 5 Söhne und 2 Töchter stammen; von den Söhnen waren 3 Geistliche, Johannes( 1304 minderj., 1325 Ritter, lebt 1349) heiratete Anna von Littau, ihr Sohn war Hartman V. gen. von Littau, tot als Ritter 1379;Hartman II. (1304-1336, 1311 Ritter) hatte zur Frau Elienta von Reinach und mindestens 5 Kinder, von denen Markwart IV. (1344bis f 1369, 1355 Ritter) trotz zweimaliger Vermählung kinderlos blieb, ebenso Hartman IV. (1347-13 5 7, tot 1362), ihre SchwesterAdelheid war Klosterfrau in Königsfelden; mit ihr erlosch das Geschlecht (sie ist tot 1413). C Wappen: in blau ein weisses
30 Ruder schrägrechts, Kl. weisses Büffelhorn mit blauem mit Pfauenspiegeln bestecktem Kamm, so Stumpf II 244V ( 516 V , 571).Der Schild auch auf den StUrbaner Backsteinen (FestgLM Taf. I). Siegel: GenHdb III Siegeltaf. 18 no. 1-3; AargB II 457Abb. 377-379; Merz Urkk. d. Stdtarch. Zofingen Taf. IV 17. Quellen: GenHdb III 263-272, 418; AargB II 456 ff u. Stamm-tafel. [134
BALKEN VII Lichtseite (alt 151—136), s. tafeln xxix—xxx
43 UNBESTIMMT. Ci Wappen: in weiss ein rauchfarbener Schrägen, in Kopie 1761 und bei ZB I 82 gestückter hellblauerSchrägen, in Kopie Hegi blosser blauer Schrägen. Wb Leu 119, 37 gibt zwischen den Geschlechtern Vetzer und von Altheim den-selben Schild den „von Güssen", Kl. aus schwarzer Krone oder Zinne wachsender Hut mit dem Schildbild und besteckt mit schwar-zem Busch; die niederösterreichischen Gusser von Grossau führten nach Siebm. IV 4 I Taf. 71 ein ganz anderes Wappen. [15 1
44 UNBESTIMMT. Wappen: gespalten von blau und gelb, Kopie Hegi von schwarz und weiss und ZB I 82 von blau und40 weiss. In diesem Falle wird das Wappen der von Tannenfels, Dienstmannen der freien Herren von Wolhusen (38), vorliegen.
Ursprünglich nannte sich diese Sippe nach Sursee, so angeblich Ulrich, Propst zu Beromünster (j* 5. V. nach 1120), sicher aberMarkwart v. S., von dem das Urbar von St. Urban berichtet, Graf Otto von Lenzburg — so nannte sich der Sohn K. Friedrichs I.(Merz Lenzburg 39 N. 152) — hätte dem Kloster % wonung geben, die von im zu lehen hat Herr Marquart von Surse. Das
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HzLoch 38—44, Tafel XXIX