lieh lenzburgische, dann habsburgische, sowie rapperswiler, dann habsburgisch-laufenburgische und habs-burg-österreichische Dienstmannen.
Balken VIII, Lichtseite, no. 59-74 (alt 152-167), 16 Schilde, von rechts nach links: Vom stark zer-rissenen Balken sind 1898 die Schilde 71-74, 1,54 m, abgesägt worden (bez. LM. 3669), wobei der Hinter-rand von no. 71 verloren ging. Aus dem Reste von 2,35 m ist no. 67 herausgeschnitten; durch das grobeAbschroten der Untersicht dieses Stückes ist der Schildfuss meistens beschädigt worden. Die Figuren sindziemlich undeutlich und wegen des Abfallens der Rinde auch oben nicht mehr ganz erhalten. Schwarze Musterauf der Schattenseite, rote nach Zeller auf der Untersicht. Vorzüglich freiherrliche und Dienstmannenschildedes Thurgaus und der rechtsrheinischen Gebiete vom Bodensee bis über den Schwarzwald hinab.
Balken IX, Lichtseite, no. 75-88 (alt 180-168), 14 Schilde, von links nach rechts: Dieser offenbarder Rückwand anliegende, stark geschwärzte Balken ist c. 30 cm hoch, aber bloss 14 cm dick, gut geglättetund gekantet, die Schilde ganz erhalten, die Untersicht grösstenteils abgeschrotet, ohne Muster. 1898 ist dasStück mit den Schilden 75-77 herausgesägt worden, 1,56 m (LM 3669); der Rest misst 4,82 m. Ein Grossteilder Schilde ist nicht bestimmbar gewesen. Es mag sich um Geschlechter vom Elsass und Kleinburgund bisans obere Ende des Bodensees handeln, vorzüglich um Dienstmannen.
Balken VII, Schattenseite, Schild 89. Dass gegen das rechte Ende des Balkens und der roten (!) Ranken-verzierungen zu ein Schild stehe, hat nur der Verfasser der Kopie Hegi beachtet. Man fühlt sich versucht,an eine besondere Bedeutung dieses alleinstehenden Schildes zu denken. Da aber nicht einmal seine Geschlechts-zugehörigkeit erweislich ist, erübrigen sich zurzeit alle Mutmassungen. - S. Lichtseite.
Balken VI, Schattenseite, no. 90-103 (alt 78-90), 14 Schilde, von links nach rechts: Die Schilde sindoben und unten stark beschädigt und reduziert, die Figuren sonst ziemlich deutlich. Die Schilde 101-103stehen auf dem wohl auch 1898 herausgesägten Stücke; beim Zersägen und Abstemmen ist no. 101 fast ganz ver-schwunden. Längsspalten im Holze, s. Lichtseite. Irrig geht in der Erstausgabe die neue Nr. 97 derjenigen vonWaal (96) voraus; in der Neuausgabe sind die beiden alten Nummern 83 und 84 den neuen Nummern 96 und 97gleichgesetzt und damit der Irrtum Zellers ausgemerzt worden. - Es handelt sich zum Teil um städtischeGeschlechter aus Basel und Zürich, sowie um Freiherren aus dem Zürichbiet.
Balken V, Schattenseite, no. 104-117 (alt 77-64), 14 Schilde, von rechts nach links: Der Balken ist,wie oben bei der Besprechung der Lichtseite angegeben wurde, 1861 beseitigt worden; die Schilde nach derErstausgabe. Zeller vermutet unter alter no. 77 irrig, der Balken habe ursprünglich noch 3 bis 4, später nichtmehr erkennbare Wappen enthalten. - Die Sitze der hier vertretenen gräflichen, freiherrlichen und Dienst-mannengeschlechter liegen zerstreut in einem grösseren Gebiete, das vom obern Bodensee bis mindestens inden Klettgau hinab reicht.
Balken IV, Schattenseite, no. 118-128 (alt 52-62), 11 Schilde, von links nach rechts: Die Schilde be-ginnen entgegen der Leiste auf S. 237 gleich am linken Balkenende; Rankenreste am westlichen Ende. No. 63der Erstausgabe hat nie existiert; es handelt sich um schwarze Spuren, die der Kaminschoss hinterlassen hat;die fernere Angabe Zellers, es mögen sich noch 4 bis 5 weitere erloschene Wappen auf dem Balken befundenhaben, ist irrig. Die Figuren sind deutlich, aber oben und unten gekürzt, weil die bemalte Rinde oben abgefallenund die Untersicht abgehauen worden ist. Längsspalten durch die Schilde. Der Balken ist zwischen den Schilden125 und 126 entzweigesägt, s. Lichtseite. - Diese Wappenreihe steht wohl in Zusammenhang mit derjenigender Lichtseite; sie erinnert mit ihren Schilden des Reiches, fremder Länder, von oberdeutschen Grafen undFreien an den Anfang des Clipearius Teutonicorum und der ZWR.
Balken III, Schattenseite, no. 129-145 (alt 51-35), 17 Schilde, von rechts nach links: Die recht guterhaltenen Schilde sind offenbar erst nach dem Schälen der Rinde auf den sorgfältig abgekanteten Balkengemalt worden. Dieser ist entzweigesägt; die rechte Hälfte von 2,99 m enthält die Schilde 129-136, die linkevon 3,12 m die übrigen. Die Lichtseite zeigt schwarzes Muster, die Untersicht ist grösstenteils abgeschrotet.Es erscheinen neben einigen Geschlechtern zwischen Zürichsee und Reuss vorzüglich Dienstmannen der AbteiSt. Gallen u. a. im Thurgau, sowie der freien Herren von Regensberg. - Faksimile der Schilde 143 und 144s. auf Taf. XXVIII.
Balken II, Schattenseite, no. 146-162 (alt 18-34), 17 Schilde, von links nach rechts: Der Balken istzersägt; das erste Stück enthält die Schilde bis no. 153 und misst 3,02 m; die Rinde, auf die der Oberrandgemalt war, ist abgefallen, während sonst die Figuren ziemlich deutlich sind; das Stück rechts misst 3,24 m,ist etwas rissig und die Schilde sind ebenso geschwärzt. Die Lichtseite zeigt schwarzes Muster, während die
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Einleitung HzLoch