Druckschrift 
1 (1744)
Entstehung
Seite
305
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Cap. 4» von dem Ahlim schen Geschlecht. zoz

„ als sie in ihren Höfen und zu ihren Häusern bedürffen, gebrauchen, forste„ von Alters bisher gethan haben, ferner alle diejenigen/ so in der Heide mit„Unrecht hauen, auf den Wassern fischen, oder sich derHeyde zu unrecht„ brauchen, pfänden mögen. Wohingegen dieselbigen sich an keinem eichen„Holtze vergreiffen/ mit der Mast nichts zu thun haben/ und für obiger„ Amts-Gerechtigkeit jahrlich sechszehen Schock Landes-Wehrung der Lan-„ des. Herrschaft erlegen sollen.

Dieses Erb-Hege. Meister Amts haben die Herren von Ahlim anno1602. sich begeben/ und dafür die Wind-Mühlen-Gerechtigkeit bey demGuthe Ningenwalde, nebst etlichen Seen und Wiesen in der WerbelinischenHeyde, von der hohen Landes-Herrfchaft zur Erstattung erhalten.

IV.

Der Stamm-Vater der itzt lebenden Herrn von AhlltN hat Hans ge-heissen/ und im Jahr 1579. das Guth Ringenwalde in der Uckermarck be-sessen, Massen in dasiger Kirche von demselben das geführte Geschlechts-Wa-pen mit der alten Unterschrift: 1^79. noch zum An-

dencken vorhanden. Seine beyde Söhne Claus und Otto haben das Ge-schlecht fortgepfiantzet, und zwey besondere Linien gestiftet/ wovon die ersteim sechszehenden Leculo mit Georg von Ahlim anno 156z. erloschen. Diezweyte Linie stehet noch im Flor/ und beruhet anitzo auf die beyden HerrenGebrüdere von AhliM/ welche in Königlich Preußischen Kriegs - Diensten sichmeririrt gemacht/ als 1) Herr Bernd Friederich Königlich - PreußischerQbrifter zu Fuß/ Erb-Herr auf Ningenwalde und Poratz/ welchen des Kö-nigs Majestät mit dem Gnaden - Zeichen pour le merire beehret und 2)

Herr Joachim Wilhelm, Königlich-PreußischerObrist-Lieutenant unter dem

Rölschen Regiment.

Die Stamm -Neihe des gantzen Geschlechts bestehet, nach Ausweisungglaubwürdiger Urkunden / aus folgenden Personen.

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». Hans