io6 Uckermärcksche Adels-Historie, Cap. Z.
carien Behuff up gewisse Tynse wedder uth dhun und der Vicarius soll der-selwigen Hovetsumme keine Macht hebben/alleyne dat der Altarist jyne Tynsedaraf boret whu hie na geschrewen steit, und der Hovetstul thu den besten derVicarien durch Uns van ArnyM angelett mag werden zu die Ehre Gades undzu die Ehre vorbenomder Heyligen, Szo geve ick Valentin von ArnyM whuvor und jegenwerdich fundire/ bestedige und macke dyselwige Vicarie in derParr-Kercken Byßendal des vorgenanten Stifts dat der Vicarius fall Haldenin der Wecke drye stück Myssen thu Frumyßtyden / deme Allmechtigen Gadethu Lave und thu Ehren, benemlicken / des Sundags von sant Eraßmo denheiligen Marteler, des Dinstags zu die Ehre sant Anne/ und des Sonna-bends zu die Ehre der Junckfrowen Marien der Hymmel KöningM/ van thulathunge des ehrhaftigen Herrn Perners Herr Thoms Wenzel/ der vorge-nandten Kerckcn Byßendal/ also doch datt der Vicarius iß thu empNtiretund Sante instituiret und der Altarist efte Vicarius von der vorigen Sum-me als vierhundert Gulden jerlicken XII. Schock Brandend. Warunge fall up-heven vor syue Mühe und Arbeit / ock fall der Vicarius oder Altarist up demeHave der thu dem Altare gegeven ist/ welcher dan by der Kercken ligt/ wa-nen und personlich residirn / wu dem nicht also geschieht/ fall er von Stundan/ des Lehns efte Altars verfallen sein und wy vorbenamten van ArnyMeinen andern presentiren willen. Ock geve ick Valentin von ArnyM vierSchock Mersck ewiglicken bi dem Lehne tho blywende mith willen der Patron/welche der Altarist up einen Garden thu Byßendal fall leggen/ uth welchener sein Noitorfft und Nutbarheit der Krüder mach hebben. Ock der Cüsterder dy Mißen helpt singen vor sein Vordienst i. Schock fall hebben alle Jare- up Martini/ undwes baven die XIII. Schock blivet vonTynsen von den vier-hundert Gulden dat fall kamen thu der Zierunge und Notorfft des Altars/alse Maß und ander Nuthbarheit. Ock beholde ick Valentin van ArnyMmy und mynen rechten Lehn-Erwen und wie vorberürt myner Vettern dieRechticheit thu presentirende thu ewigen Tyden. Zn diessen Schrifften istderhalwen an Jwe G. myne demütige Bedt/Iwe G. will anhhn den gudenWillen mynes Bruders zeligen / und die vorberürten Sahckmeßen ewiglich thuholden gnediglich beftedigen und eondrmiren. ^c>8 iZirur )oacdimus^pi8copu8prXfatu8attendente8duju8Moc!ipium Lc devorum nossri lud-diti maxime omnium nodiz commillorum plu8 eonlirmanduni^uamin-ürmandum lore ideo^ue diÄorum perentium luvplicationidu8 nedumsed Lc divini cultu8 auZmenrationi ferventiu8 inclinari, prTdiökam lün-dationem, dorarionem, juri8 MronatU8 assiZnationem, pollessionemLcluceessionem cum omuidu8 aIÜ8 Lc IinZuIi8punÄi86cartieu!i8 inprX-in5erti8 lundation!8 Iireri8 ^uomodolidet conrenri8 rariiieamu8 aurorila-mu8 6capprodamu8 ae autoritäre nolkra ordinaria Oei uomiue in lem-piternum perpetui8 remporidu8 ineonvulle permanent eoniirmamu8,oecernente8 reclclitu8 ae proventU8 diÄo alrari pro rempore appropria-tos eecleüaüiei Mi8 privdeZio tueri ae Zaudere^ dedcre, indidente8
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