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1 (1744)
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105
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Cap . Z. 5.Abtheil. von dem Arnimschen Geschlecht. 105

eju8u1rime volum: sunckarionem Lc clorarionem cetera^ue in lnn-clarionis Üreris c^uomockoliliet conrenra rariücare, inLvrpvrare öc cc>n-tirmare äiZnaremur, ^uarum quickem renor üterarum sec^uirur Lc eK ralls:

Em Erwerdigen in GOtt Vader und Herrn Herrn Joachim van GadesGnaden und des Stules zu Rome Bischoff thu Brandenburg meinengünstigen und gnedigen Herrn, encbyde ick Valentin von Arnym derselbigenS. G. dinstlicher und williger Ghorsamer meinen stedigen willigen Dienst:Alsdan menschelicke Ding vorgencklich sint welcherhalben den noth und Be-huff ist der göttlichen Vorstchtigheit up dat welche dinckh dem AllmechtigenGade thu Lave und Eren geschiet thu ewigen Tyden mögen blywenund unvorgenglick geholden werden, darum ick Valentin von Arnymangesyhen hebbe und durch anreißen verschaffet dat Eraömus von Arnymmyn lifflicker Bruder zeliger Dechtnisse zu jynen titelicken levende heft um sy-ner zelen und synes gantzen Geschlechts, die gewesen sint, und noch thu ko-mm mögen, Salickeit willen, thu beftedinge einer nyen Vicarie vierhundertReinsche Gulden gegeven, welche dan in der Parr-Kercken thu Byssendallsein sall desselwigen S. G. ftiffthe zu der Ehre des Allmechtigen Gades undsi)ner benedigten Mutter Marie in der Süenne sante Anne und sant Erasmihebbe ick Valentin van Arnym deme Willen und Testament mines vorbeno-methen Bruders in Gott Zeligen, umb sines und mines etlichen Geschlechtsin GOtt verstorwen Salicheit willen, wol tu dunde my vorgesettet, unddemeselwigen Testament als nemlich vierhundert Reinsche Gulden, und demVicario der dho hie instituiret werd syn nach meinem ganzen Vermögen vorseyn will, up dat meins Bruders zeligers Testament und Beger, derselwigenvierhundert Gulden an Münthe vorbenomt hyrnamals nicht vorgewens undunwißlich thu wertlichen Dingen kamen mach, thu welcher Vicarien dan nuein Prister Brandb. Gstifts Er Benedicks Smedt gnant gantz mildiglichenbewagen und umb Vorbetmnge derselwigen Vicarie, umb seiner zelen undsiner Fründe Salicheit willen , war vor dan nu der Vikarius forder ock sallbidden, Festig Reinsche Gulden ewiglichen darby to blywen thu gelegt undgegewen heft, welche vierhundert Gulden oder so vele Münte Brandb. Wa-runge ick Valentin von Arnym oder myne rechte Lehn-Erwen, als ein Pa-tron , samt minen Vettern by Name, Bernd, Achim und Hans von Ar-NYM, getrewlichen will varwesen, welchen mynen Vettern ick Valentin/ datdrüdden Deil an der Vicarien als sie an den andern geistlicken Lehnen in derKercken tho Byßendal gelegen hebben, vorgunnet undnagegeven hebbe. Ockhebbe ick Valentin van Arnym my eine Vorbede beholden, dat vor welchenick oder myne Lehn-Erwen, ihme die Vicarie so sy loß syn werdt, tu vorlig-gende bidden werden nicht versegt sall werden, und wan die Hovetsummewerd afkoplich und upgesegt werden, von denjenen die se an sich hebben undtynse darvan geben , Szo will ick Valentin von Arnym oder myne rechteLehn-Erben, und myne Vettern vorbenomt, so dan hovetsumme up des Vi-

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