z3 Ucker märck sche Adels-Hi storie. C ap. 2.
bürg belegen. In der Altmarck ist dieses Geschlecht vor undencklichen Iah-ren schon ausgegangen. In der Mittelmarck sind die von Fahrenholtz mitdem Guthe Zummet noch im Jahr 1644. beliehen worden/ nemlich HaNßBattholomäi Sohn/ Caspar/Moritzens Sohn/ Bendip/ Hansen SohnJohann Friderich und Jacob / Melchior Fritzens seel. Söhne/ ungleichen hatvon dieser Lrancfte annc» 1684. Christian von Fahrenholtz noch gelebet.Von der Uckcrmärckschen Linie ist Johannes von Fahrenholtz im Jahr 1287.Chur-Brandenburgscher Voigt und Hauptmann zu Pasewalck gewesen. Hen«Nlng hat imIahr 1Z75. gelebet und in demDorffeBandelow, seinen Sitzgehabt. Cuno von Fahrenholtz wird im Jahr 1582. als Zeuge beym Ver-kauf des Guthes Roggow angeführet. Asmus von und auf Fahrenholtzkomt im Jahr 1572. in einer Bürgverschreibung vor. Diese ansehnlicheund bemittelte Familie ist mit Anfang des vorigen Jahrhunderts in derUcker-marck erloschen / und sind derselben Güther an die von Blanckenburg undvon Arnim gekommen/ von welchen letzteren/ das Stamm-Guth Fahren«holtz und Güterberg/ die Herren von Winterfelt, die Antheile in Lübbe«now aber/ die Herren von Glöden käufllich erhalten. Man findet annochbey verschiedenen Kirchen in der Uckermarck aä pios usu8/ so die vonFahrenholtz in ihrem Alter gestiftet/ nachdem sie sich vorher in der Jugendweidlich herumgeschmiffen. Von denen hieven annoch übergebliebenen Denck-mahlen/ wird folgendes eingerücket/ weil daraus zu ersehen/ welchergestaltman hier zu Lande/ bey einem unglücklich abgelauffenen Zweykampf/ damah-len so wohl vor den Entleibten gesorget/ als dessen nächste Verwandten getrö-stet und besänftiget.
Ick Werner van der Scbulenborg Chorförstlichen Haves ts Vran-denborg Hcwemeister und »m Land Stettin Hosrmann zc. Bekenne öf-fentlich dat ich hüyden ckaro tüschen den Erbaren / Vhestcn Acknm Farnholtevan einem/ und Hinrick Fahncholte vom andern deyleClauesFarnholtesseeligen Achims Bruder halven/ die in einer Mangelinge so he mit GerieteFarnholte seel. gehat / dat Hinrick chn Sohn angesehn ffnen Vader entsettey ahne gewundet/ darvan hetodode gekamen ffn schalt/ met todath undettgeschrevener örer twyer Fründ dewyly si) die Sacke allenthalven up my unddieselwen wat wy to gude darinnen erkennenden und sprechen vollmächtig byxame viefhundert Gulden gestellet/ gütlich gehandelt/ und si)mitöremMe-ten / Willen und vulbort gentzlich entricht und von einander gespracken na-volgender Wyse und also/ dat Hinrick Farnholt, Achim Farnholte si)nenVeddern twe hundert Gulden/ damit AchlM synesGefallens dhon und latenmag, vor Manngelt geven, und vp nageschrevene Termin to Prentzlowbetalen schall/ also: Vöftig Gulden Sonndags na Martiny negst up der Bareleggen/ vöftig Guldm up Martiny negst darna/ und so up Martiny övernechst folgende vöftig Gulden/ und die letzten völftig Gulden upMartiny imvefteinhundersten und Szäwenteinden Iare unvertoglich an gangbarer Müntzevorreicken und vornögen, und darup in dith und Martiny einen Brief Vorse-geln