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1 (1744)
Entstehung
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16
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16 Uckermärcksche Adels ^Historie. Cap. i.

nahegekommen/ jedoch in der Uckermarck beständig und durchgängig/ nachder ursprünglichen Eigenschaft der Unterscheid geblieben/ daß das Recht ausder oder Sipschaft/bey der Lehns -Folge hauptsächlich mit in Er-

wegung gekommen.

Welchergeftalt man die Verwechselung der märckschen gesamten Hand mitder sächsischen zu verhüten getrachtet/ zeigen die Verwahrung^ Llaululn,deren Einrückung in den ältesten Lehn-Briefen/ die angesehensten Geschlech-ter besorget haben.

In Hertzog Larmm III. denen von Greiffenberg, im Jahr 1549. er-theilten und oben angeführten Lehn-Briefe Heisset es:

Und wert dat si oder ere Erven/ ghescheiden Brod hedden/ ummedat em scall die samendeHant/ nicht ghebrocken wesen.

Als im Jahr 1432. Heinrich und Hans Gebrüdere von Holtzendorffüber die Güter/ so ihnen von ihrem seel. Vater angestorben/ und worinn siesich getheilet/ einen besondern Lehn Brief erhalten/ befindet sich darinn die-ser Ausdruck:

Also haben wir den genanttn Holtzendorffen die besondere Gnadegethan/ daß ihnen solche Theilung/ und besonders Rauch undBrodt/ an ihrer gesamten Hand/ kein Schaden bringen soll.In des gantzen Geschlechts derer von Buch gesamten Lehn-Briefe vomJahr 1476. über alle ihre/ von undencklichen Jahren her/ in der Uckermarck,besessene alt-väterliche Güter/ lautet es am Ende:

Wy hebben em ock die Gnade gedan dat em sonderlich Rocke undWonung an der gesamten Hand unschedlich sein soll.

Die Herren von ArniM haben in ihren gesamt Lehn Briefen vom Jahr1486. an/ bis auf den letzten/ welcher bey vorgewesener Lehns-Verände-rung/ noch im Jahr 1717. ertheilet worden/ beständig am Ende, die L!au-iül eingerückt erhalten:

Auch haben Wir ihnen die Gnade gethan / daß ihnen sonderlichRauch und Brodt, auch Theilung, an der gesamten Hand nichtschaden solle.

Weil die teutsche Lehn-und andere Rechte, im vierzehenden und ftmftzehenden Leculo, in der Marck nicht nur noch sehr bekandt, sondern auch zumtheil im Gebrauch gewesen, (0) scheinen die obangeführte dlaululn Haupt- sächlich

(0) In der Chur-Marck ist das römische Recht erst im sechszehenden 8eculo 2urkori»republics eingeführet, »nd nach dem Landtags.'Uecels 6e 6sto Cöln an der Sp/eeSonnabends ^oksnnis L-puttse 15Z4. aller Gebrauch und Gewohnheit voriger Ge-richt und Rechtens abgestellet worden.

Was ins besondere die Uckermarck betrift, so bezeugen die noch aufbehaltene Oo-cumenta überflüßig, von dem hiesigem Gebrauch der teutschen Rechte bis ins sechs-zehende Jahrhundert, und sind in zweifelhaften und schwer scheinenden Fallen die Ur-thel von denen Schöppen zu Magdeburg eingeholet worden. Churfürst Johanneshat annoch im Jahr 1486. am Montage nach der Eintausend Jungfrauen Tag, eineVerordnung ergehen lassen, auf was Art es in der Stadt Prentzlau, mit der Gerade

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