l2 Uckermärcksche Adels» Historie. Cap. i.
Beförderung der ersten Städte Hieselbst ebenmäßig denen adelichen Geschlech-tern hauptsächlich mit zuzuschreiben, als welche auch darinnen das obrigkeit-liche Amt geführet, wie die deutlichsten Zeugnisse der Geschichte solches be-währen, und ist solchemnach an dem guten und echten Adel der Gerichts undMagistrats-Personen in diesen alten Zeiten gar nicht zu zweifeln. Dieserin denen Städten wohnende Adel hat ausser denen Land Gütern in derNach-darschaft, seine Wohn-Häuser, und auf dem Stadt-Felde belegene Aeckerund Gärten zu Lehn getragen, welche mit der Zeit insgesamt die Lehns -Artverlohren, und bey veränderten Umständen der Städte sich in Erbe ver-wandlt. (f)
Unter
Angermünde, weil solche lange nach dem schon gestandenen Schlosse Angermünde, da-bey angebauet ist. Diejenigen von Adel, denen ins besondere die Beschützung derglei-chen Schlösser und Städte anvertrauet worden, heissen lVlilires Lsttrenle», wie un-ter andern aus einer Uhrkunde in Herrn kütkers LolleÄ. Opute, Marcd. im izten St.xzZ. 64. zu ersehen, woselbst als Zeugen angeführet sind : vn. Orro cle kuck,, vn.Jacobu», vn. tleinricuscle Velcla» vn. (5erkar6us Wa6escinckel» On. ^sVerne»ru» Man, et ^solianne, cle Oolcibeclce in ^itxssock.
j-) Das letzte Hauß dieser Art in Prentzlaw, nebst einem Garten hinter dem Hanse, undeinem Garten vor dem Thore, hat das Geschlecht der Herren von Armin, von denenvon Lindstedt, im Jahr 1595. mit ausdrücklichen Lehn-herrlichen Lonten» erkanffet,ist auch damit, in denen Jahren 1602., 1607, 1621 und 1645., als einem rechtenMann-Lehn und der gesamblen Hand daran, nebst andern Gdthern bestehen worden,von welcher Lehnbarkeit nun nichts mehr übrig. Die Marggrafen rvoldcmar undJohannes haben schon im Jahr rzir.die sämtliche Lehne in und bey der StadtPrentzlawfür baareBezahlungvon der Lehn-Bede und Dienst-befreyet,welches den ersten Weg zur ^l.loäislitzet gebahnet. In folgendenZeiten haben auch einlge adeliche Einwohrer inPrcntz-law, ihre Lehnstücke, ausserhalb den Stadt-Grentzen, in der Nachbarschaft belegen, in Erbeverwandeln lassen. Wie folgendes vocumonr anzeiget, blos Otto Oei xratia lVlarcdic»LranclenburZenli» 8acri R^omani Imperii ^rcdjczmerariu, Some» ?alatinu» Kcn»6c Lsvari« Oux. Komm tscimu» tenore preetenrium univcrti», «zuoä pentari, d-clclibu» vbteczuii», czuonclam Illustribu» principibu» vomini» s.uclovvieo 8eniori 6:vuclovvico Komano, Marcdionibu» Lran6enburZenlibu» trsrribu» nostii» 6c no»bi» per 8rrenuum vuileleinum Xratx, nossrum käelem 6c clileÄum multipliciterexdibiti» et nobi» aclduc per ampliu» exdibencli», msrur, clelibcratione preedabits6c procerum nostrorum conlilio, eitlem I^uclelcino et veri» dzcreäibu» tui», Zecli-mus 6c clonsvimu» tolenniter per prsesenle» , n'ovem msnsorum
prope villam Tt^rndagen lirorum, cum aßri» culri» 6c inculri», cum prari»,ps»cui», squi», paluäibu», lißni», 6c cum omnibu» juribu», commocli», donori»du», tru6tibu», reä^itibu», precarii», pa6ki», censtbu», proventibur 6c pertinen-tür univerli», czuibu» prsecliÄu» Xrat? cliöio» manso» ^
in sntea s nobi» justo proprietär» rirulo acl dabenclum, renen-«Zum, utitruenäum, libere, quiele 6c stne quorumliber impeclimenro perpetui«temporibu» polliclenclum, conceclente» eriam iibi ^rarioliu» 6c kavence» uecki6ko» msnlo» ralirer appropriato» cum omnibu» juribu» 6c pcrrjnenri» 5ui» legare,«lonare, ven^ere aut spplicare porerit, <^uibu»cunczue loci» cccleliskic» ve! per-koni», juxrs tuac libitum volunrat», renunciante» pro nobi», keereclibu» 6c luc-ceiloribu» nolir», omni ^suri, säkioni 6c imperitioni, ^uoä >elczu« nobi» in prsc»«ZiÄ» manli» duc uic^ue competebat, comperir aur comperere porerit, quomo>«Zolibec in futurum darum nokrarum ressimonio lirtersrum, quibu» stZillum no-krum - - in sviclenriam praemiKsrum tccimu». krsetenribu» ttrenu» vir», ttst-
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