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seinen Fürsten. Kriegsdienst ziemt dem Adelvor Allem, weil grofse rasche Thaten imFelde gebohren werden, und oft das Glück,oft auch das Unglück ihn in den Tempeldes Ruhmes führen. Man weifs, wie un-gern Friedrich der Zweyte, nachdem dersiebenjährige Krieg den Adel verschlungenhatte, die Officiersstellen mit Bürgerlichenbesezte. Der englische Adel begrub sichmit Karl dem Ersten unter den Trümmernseines Thrones. Als Philipp der Zweytedas Wort Frey heil; in die Ohren der Fran-zosen tönen liefs, war es der Adel, der sei-ne Krone schiizte; der Adel, der es für eh-renvoll hielt einem König zu gehorchen,aber für schändlich die Volksmacht zu thei-len. Welche Opfer in unsern Tagen derfranzösische Adel dem Monarchen bringt,steht mit seinem edlen Blute geschriebenam Altar der Göttinn Ehre. —• Als vormalsdas Haus Ostreich den ungarischen Adel zuunterdrücken strebte, ahndete es nicht, wasdieser Adel ihm einst seyn würde. Es suchte