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VIERTES KAPITEL.
Von alten Geschlechtern.
Ungern raube ich manchem Thoren eineglückliche Täuschung. Ich gedenke dabeyeiner vortrefflichen, eben so ecllen als ade-lichen Frau, die mir einst fein und wahrschrieb: "eine Täuschung die mich be-glückt, ist mir lieber, als eine Wahrheit"die mich elend macht."
Es giebt Geschlechter, welche die altenPorzier, Fabier, Centuher, zu ihren Ahn-herren machen, oder ihre Stammtafeln biszu den Zeiten Karls des Grofsen hinauf füh-ren, das heifst, sie ergötzen sich an Fabeln.Fast jedes teutsche Fürstenhaus denkt manzu ehren, indem man ihm die Karolingeroder Wittekinde zu Ahnherren aufliigt.Den Kaiser Rudolph beschenkte man miteiner Stammtafel aus der Anicischen undPerleonischen Familie; Anhalt sollte aus
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