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Der Morgen graut, die Vögel erwachen,Perlen glänzen im Grase. Der erste Son-nenstrahl hat dem Landmann den Schlafvom Auge gestohlen. Er öffnet seine Haus-thür, ihn umschwirren die Schwalben , ihnumzwitschern die Speidinge, die Taubengurren,- und die Hühner gackern. Das Mor-genroth schminkt sein Gesicht, die frischeMorgenluft stärkt seine Brust. Er schautum sich, siehe da zieht die Heerde hinabauf die Weide, die Kühe blöken der fri-schen Nahrung entgegen, und die Lämmerunmaukeln ihre Mütter. Dort aus der Fer-
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ne tönt ein Morgenlied, mit frohem Herzengesungen, indem der Bauer die mütterlicheErde furcht. Sorgsam und wachsam um-schreitet der Landmann seine Felder, mitBlicken messend, ob auch die Furche tiefgenug gezogen, ob hier der Dünger nichtgespart, und dort der Saame nicht verschleu-dert wurde. Sanfte Freude, wenn das Rog-gengras um einen Zoll breit wuchs; wennRegen und Sonnenschein zu rechter Zeit