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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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doctoren zu schaffen, und diese Rabulisten■wurden; da wollte kein fiirstliclier Rathmehr Doctor heifsen. Das kleine v. ver-drängte das grofse D.

In den ältesten und mittleren Zeiten Schmidt,würde die Erlernung der Singkunst, oderirgend eines Instruments, den Edelmann be-schimpft haben. Auch die Damen gabensich nicht damit ab, und entsagten folglicheinem ihrer lieblichsten Reize. Eine süsseStimme, eine schöne Hand auf dem Kla-vier —■ wie manches Herz ist schon da-durch gefesselt worden! Doch hatte auchder unwissende Adel im iSten Jahrhundertereines Gefühl für die Dichtkunst behalten.

Schön und naiv ist der Nachruhm einesHerrn von Westerburg in der LimburgischenChronick: "Was er sang, das sangen die"Leute alle gern."

Belohnungen litterärischer Verdienste wa- Schlosserren freylich vormals nicht so lockend, alsdie der kriegerischen. Kein Herold rief sieaus, kein staunendes Volk beklatschte sie