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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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aufzudrücken, wird nach Jahrhunderten dasUnsrige seyn. Worüber beklagen wir uns?v . son- Auch versagt kein ächter Edelmann demncafcis. c i urc j L yerdienst Neugeadelten seine Ach-tung. Warum sollten die Pyramiden vonMemphis die Meisterwerke der neueren Bau-kunst herabwürdigen? warum das bemoosteFelsstück dem ilorentinischen Marmor Hohnsprechen, weil er erst neuerlich gehauenworden? Wie schön ist jener Adel, sagtPlutarch, der durch Tugend entsprungen,von den Vorfahren auf uns herabgeleitetwird, und ihr Andenken in uns erneuert.Plutarch war der Lieblingsschriftsteller desHomme de la nature et de la veritd! DerPhilosoph Chrysippus führt einen alten Denk-spruch an:

Wer rühmt seines Yaters sichals unwürdige Sühne ?

den er folgendergestalt verdreht:

Wer rühmt seines Vaters sichsonst als würdige Sühne P

Dionysodor von Trözene tadelt ihn darüber.