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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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die erhabene Gestalt, das feurige Auge, alssie ausrief: "du bist nicht was du scheinst!

"dein Auge verräth den Königssohn." SaxoGrammaticus erzählt der Beyspiele mehrere,zum Theil lächerliche, wo Geschlechtsadelblos aus der Gestalt erkannt wurde, selbstdann wenn er in Lumpen gehüllt erschien. "

Es ist mit uns gerade wie mit edlen Arvieu*.Hunden oder Pferden. Die Stammtafelnarabischer Pferde reichen oft bis in dasdreyzehnte Jahrhundert hinauf. Nur in Ge-genwart obrigkeitlicher Personen werden dieedelsten Stuten belegt, und die Mutter wirftin Gegenwart von Zeugen. Solche adelichePferdegeschlechter zeichnen sich nicht blosdurch Schönheit, sondern auch durch Sanft-muth, Geselligkeit, Verstand und Duldsam-keit aus. Fast eben so ist es mit den Pfer-den in Paraguay. Es gilt überhaupt gleich-viel, ob der Forscher nach Wahrheit seineBeobachtungen an Menschen oder an Thie-ren anstellt; die Resultate bleiben die-selben.