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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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tere Angreifer war. Hatte aber clor Edleden Nidhtedlen gefodert, so begann derZwevkampf zu Fufs. Ist es ehrenvoller, sichzu Fufs oder zu Pferde den Hai» zu bre-chen ? ich weifs es nicht.

Wenn der Herr, wegen Verbrechen sei-nes Vasallen, dessen bewegliche Güter ein-zog, so hatte der Vasall, wenn er ein Edel-mann war, das Recht zurückzubehalten seinbestes Pferd, den Streithengst seines Knap-pen, zwey Sättel, ein Lastpferd, sein bestesWamms, Bette, Gürtel, Ring, Brust - und Bu-senschleyer seines Weibes, und eines ihrerKleider. Hie Edelfrau, welche ohne Zu-stimmung des Lehnsherrn ihre Tochter ver-mählte, verlohr ihre bewegliche Güter; dochliefs man auch ihr ein Alltagskleid, Ge-schmeide, Bette, Wagen, Pferde, und einen

Paradegaul, wenn sie einen hatte.

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S(K lange der Edle selbst zu Felde zog,

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war «r frey von Kriegssteuer. Auch nach-her gab er sein Vermögen nur nach Will-