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Vom Adel : Bruchstück eines grösseren historisch-philosophischen Werkes über Ehre und Schande, Ruhm und Nachruhm aller Völker, aller Jahrhunderte
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banneret (Panierherrn) nannte man denEdlen, der reich genug war, fünfzig besol-dete Kriegsknechte um seine Fahne zu sam-meln. Die Bacheliers dienten unter derFahne eines andern Ritters, weil sie zu armwaren, um selbst das Panier aufzustecken.Die Schildknappen liiessen Ecuyers.

Der Edle diente nur zu Rofs, drum durfteauch nur er allein Sporen tragen. Die Rit-ter hatten deren von Gold, die Knappenvon Silber. Daher das Sprichwort: vilainne sait ce que valent epürons, (der ge-meine Mann versteht die- Sporen nicht zuschätzen.)

Der adeliche Kriegsgefangene bekamdoppelte Portionen. Afs und trank er mehrals der bürgerliche ? ich weifs es nicht. Anden Unadelichen ergieng das Aufgebot sichzu stellen, nur Tages zuvor; an den Edel-mann vierzehn Tage früher. Kam es demlezteren saurer an, Weib und Kind zu ver-lassen? ich weifs es nicht.