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clien und tapfern Gefolge. Von fremdenFürsten und Völkern empfing ein solcherEdelmann Gesandtschaften und kostbare Ge-schenke. Seine eigene Nation führte ihmfreywillig Vieh und Früchte zu, gab ihmmehr Ackerfeld, und einen grösseren An-theil an der gewonnenen Beute. Wo einStrom fliefst, da eilt ein jedes Bächleinihm zu.
Bald lernten die Teutschen den Acker-hau von den Römern, und bald entstandenunbewegliche Erbgüter, denn jeder Freyeoder Edle, erhielt und behielt als sein Ei-genthum, was ihm sonst nur jährlich ange-wiesen worden war. So entsprang das häss-^liehe Geschöpf Leibeigenschaft, und derÜbergang in den Stand der Edlen wurdeschwerer. Denn unbewegliche Güter Hes-sen sich nicht so leicht erwerben, als be-wegliche. Frey und vielleicht auch Edelblieben jedoch immer, die reich genug wa-ren, Sklaven für sich arbeiten zu lassen, in-dessen sie auf einem Streitrofs, gewappnet