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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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567
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auf Joseph Allein. 567

Ursachen willen. Dem einmal so sind Traurig-keit und Thränen eine M bequeme Zubereitung aufdie Gnade. Sie machen uns geschickt zum Werkder Heiligung in unsern Seelen. Sie bereiten unszu, daß allerhand gute Eindrücke gleichsam in unsgepräget werden können. Wo nichts, als FreudeundFrölichkeit ist, da sind die Lebensgeister in lau-ter Zerstreuung, die Einbildungskraft schweifet aus,und die Gedanken wandern m der Irre herum.Wenn uns aber der Herr Traurigkeit und Thrä-nen vor die Augen stellet; so werden die Gedankenqus der Irre nach Hause gerufen, wir kommen zuuns selbst, und wir werden zu heiligen Bewegungendes Herzens tüchtig. Wir lernen dieses aus derErfahrung. Leute, die in Ueppigkeit und sinnlicherFreude der Welt dahin gehen, sind gegen das Guteunempfindlich, sie haben ein eitles und thörichtesHerz. So bald aber eine Noth und Trübsal übersie kommt, so werden sie milde, beugsam und leut-selig, wie ein Lamm, daß sie ein kleines Kind regie-ren kann. Wenn man sie besuchet, wenn man siezu ihrem Besten erinnert und ermahnet, so findetman, daß sie Ohren und auch ein Herz dazu haben.Es wird aber auch zum andern die Gnade imHerzen unter derTraurigkeit und Thränen vermeh-ret. Je mehr die Sturmwinde wehen, und diePlatzregen fallen, desto besser kömmt die Frucht derGnade fort. Diese gedeyet mehr in einem gewäs-serten, als in einem dürren und unfruchtbaren Bo-den. Wenn ihr die biblischm Geschichte vor euchnehmet, so werdet ihr finden, daß diejenigen diegrößten Heiligen gewesen, die am meisten in der

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