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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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553
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auf Joseph Allein. 55z

traurige Gedanken und Vorstellungen aus meinemHerzm genommen- Daher untersage ich euch ul!eTbranen um meinetwillen. Weinet nicht übermich. Wollt ihr aber ja eurem gerührten Herzeneinen Abbruch gestatten, so erweget dabey wohl,auf weicher Seite der Verlust sey. Er ist abernicht auf meimr, sondern auf eurer Seite. Führetdaher den Strom in den rechten Canal, und weinetnicht über mich, sondern weinet über euch undeure Aindcr.

Das waren ehedem die Worte unsers Heilan-des, dadurch er die Traurigkeit und Thränen dererstillen wollte, die ihn selbst bey seinem HingangzumTode beweineten. Er war schon todt nach dem Ge-setz ? Pilatus hatte das Todesurtheil bereits überihn gesprochen ; erwar den römischen Kriegesknech-.ten schon übergeben, die ihn auf den NichtPlatz füh-ren sollten. Dergleichen traurige Begebenheitenpflegen eine große Menge Menschen an sich zu zie-hen ; und je größer, je merkwürdiger die Person ist,desto starker wird der Zusammenlauf des Volks.Und das war die Ursache, warum Jesus von einerso großen Menge Volks begleitet wurde. Denndie Augen von ganz Israel waren auf ihn ge-richtet, wiewol nicht bey allen aus einerley Grun-de. Einige suchten ihn fest zu halten, damit er sichihren Händen nicht entreißen möchte: andre wa-ren geschäftig, ihn zu verspotten und zu verlachen;andere bemerkten mit scharfen Blicken das Verhal-ten dieses Gefangenen auf seinem Wege zum Tode;andere wollten nur seine Hinrichtung mit ansehen.Unter dieser großen und verschiedenen Menge waren

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