an die Uttbckehrten. 52:
unse'-Seiten feun, wenn ihr euch ferner weigernwollt? Lst wohl dieser Verlust gegen den Verlusteurer Seligkeit zu rechnen, wenn unsere Arbeit ver-geblich lst? (welche doch, was uns betrifft, nichtvergeblich seyn soll) wenn unsere Hofnung ver-geblich ist, die wir uns auf eure Seligkeit gemachethaben ? Was sollte all unser Leiden, so wir eurent-w.gen erdulden , gegen dasjenige, so ihr in Ewig-keit werdet erdulden und ausstehen müssen, zu rech-nen seyn.
Allein hierüber möchten unsere Herzen in un-serm Leibe brechen, daß wir euch anjetzo unter ei-ner größern Schuld sehen und verlassen sollen, alsw r euch anfangs gefunden haben; und daß dieStrafe der unbußfertigen Sünder, wenn wir un-ser Leben und Bemühungen sie zu retten angewen-det, zuletzt nur noch soll vergrößert werden, weil siediese unsere Ermahnung in den Wind geschlagen;nicht weniger betrüben wir uns auch hierüber, daßdieses ein Stück von eurer Marter und Qvaal seynwerde, wenn ihr in Ewigkeit zu bedenken habt, wiemuthwillig ihr unsern guten Rath verworfen, undwie alle Mühe, Geduld und Kosten vergeblich ge-wesen, so wir, eure Seelen aus diesem Verder-ben zu erretten angewendet haben. Alles dieseswird also erfolgen. Christus sagt: Es werde So-doma und Gomorrha traglicher ergehen am jüng-sten Gerichte, als denjenigen, die die rufende Stim-me seines Evangelii verachtet haben, Marc. 6,11.Die Beschaffenheit der Sache, und die göttlicheGerechtigkeit lehren uns mehr als zu gewiß, daßdieses also, und nicht anders erfolgen werde.
Kks M