Baxters Ermähn, an die Unbekehrten. 5^
den, stehen mögen ; was sollten wir wohl mehr inAnsehen anderer wünschen, und eiferiger ft!chen,alsdaß auch sie meinem hohen Grade eines heiligen Le-»bens möchten erfunden werden ? Wir erblicken miteinem untrüglichen Auge des Glaubens, denjenigenHimmel, welchen ihr verscherzet. Wir sehen die-jenigen glückseligen Seelen in der ewigen Glorie undHerrlichkeit prangen, in deren Gesellschaft ihr ewigseyn und bleiben könntet. Wir werden gewahrdie Menge der Verdammten in dem Abgrund derHölle, welche auf eben dem Wege dahin gerathensind, welchen ihr anitzo zu betreten kein Bedenkentraget; welche von der glorieufen Gegenwart Got-tes weil entfernet, sich in der Gesellschaft der Teufel,von welchen sie sich verleiten und verführen lassen,befinden, und die anitzo bedenken müssen, daß sieZ , ihr Gutes empfangen haben in ihrem Leben,Luc. 16,25. Die gedenken müssen, wie sie dieZeitihrer Heimsuchung nicht erkannt, und wie sie vor-mals Gott und Jesum, den Himmel und die Gna-de gering geschähet; da doch immittelst diese, ihreHerzen zu gewinnen bemühet gewesen. Hiernächsterblicken wir auch um und neben uns mit unsernleiblichen Augen eine große Anzahl elende Sünder,die nicht anders'leben, als wenn kein Gott, keinChristus, kein Himmel, keineHölle und kein Gerichtsey; ja als ob sie keinen Tod zu gewarten hätten;die nicht anders leben, als ob sie den Menschen fürein solches Thier und Bestie hielten, welches andernan Macht und Stärke überlegen ist; also daß ernur andere beherrschen, sich .von. andem nähren,
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