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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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503
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Zweyte Abtheilung. Cap. 5. 50z

Mensch, der andern Menschen gefallen will, unzähli-ge Dinge zu beobachten hat.

fünften: Pedenket daher wohl, wasein solcher Mensch thut und übernimmt, der um sei-nes Bauchs willen andern Menschen heuchelt, unddie günstigen Augenblicke ablauret. Sollen wirnicht wenigstens eben so viel Sorgfalt beweisen,Gott zu gefallen? Was für Mühe giebt sich einMensch, der sein vermeyntes Glück an einem Hofesuchet, die Gemüthsart seines Fürsten auezusyrschen ?Seyd daher eben so bemüht, den guten und wohl-gefälligen Gottes Willen erkennen zu lernen. Wasthun nicht Weltmenschen, sich in die Gewogenheitder Mächtigen in dieser Welt einzuschmeicheln?O beweiset euch eben so sorgfaltig und pünktlich,euch der Gnade des allmächtigen Gottes zu ver-sichern,

Endlich bedenket wohl, an welches HerrenGnade oder Ungnade am meisten gelegen sey^Gesetzt, es zürnet ein Mensch mit euch; hat er denndie Schlüssel der Holle und des Todes? Im ge-ringsten nicht. Fürchtet euch daher nicht vor ihnen.Können denn Menschen, ohne euren Willen eurerSeele Schaden thun ? Können sie euch zur Höllevcrstossen? das müssen sie wol bleiben lassen.Fürchtet daher die Ungnade desjenigen am aller«meisten, der dieses thun kann, Oder was kanneuch ihre Gunst nützen ? Können sie auch, bey allerGewogenheit euch gegen Gottes Zorn schützen ? Kön-nen sie euch eure Sünden vergeben? Können sieeure Seelen selig machen? Können sie eure ewigen

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