Zweyte Abtheilung. Cap.5. 483
so gedenket, wovon ihr gefallen ftxd und thutBusse; sonst gereichet es nicht zu dem Zweck undist eben so out, als wenn ihr es ganz unterlasset.
Meine Feder will immer weiter fortschreiben,wenn ich Briefe an euch abfasse. Ich bitte euchaber, meine Geliebte, lasset meine Zuschriften aneuch, von euch nicht als unnützes Papier, oder alsMaculamr angesehen werden. Lasset sie euch viel-mehr, als Erweckungen zur Beobachtung euererPflichten, und als Arzeneyen dienen, die allen denenAu?brüchen, fo sie antreffen, abhelflicheMaaße stel«len. O daß sie den Menschen ihre Sünden echtvor Augen malen, und recht christliche Tugenden,ja die Gnadengaben des Höchsten in ihnen erweckenmöchten ! Ich bin aber schon weitläufiger gewe-«sen, als ich meinem Ermessen nach harte seyn sol-len; Da ich nun jetzo abgerufen werde, so mr/ßich den Schluß machen. Gott der Herr sey ^.ureScmne und Schild, meine Herzlichgeliebtesten iSeyd alle der Gnade des Erbarmers heUich em-pfohlen. Ich bin
Aus dem gemeinen Ge-fängniß zu Ivclchester,den zi. des Weinmv«
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Der an euch gesandt abcrjeztgebundene BvtschafterChristus smtt
Joseph Allein.
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