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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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Zweyte Abcheilung. Cap. 5. 475

set keinen Frieden mit derselben machen, denn Gottwill an der Seele keinen Wohlgefallen haben, diean der Sünde einen Gefallen hat, noch Friede mitdem halten, der mit seinem Feinde Friede machet.Andern Feinden müsset ihr vergeben, sie lieben,für sie beten, (welches letztere besonders eine in die-sen Zeiten nöthige Pflicht ist;) aber gegen jene geist-liche Feinde muß all euer Haß und Feindschaft undGebet gerichtet seyn. Ja ihr müsset euch nichteinmal in ein Gespräche mit ihnen einlassen; in-dem das Dispuliren mit ihnen zur Zeit der Versu-chung höchst gefährlich ist. Bedenket was Evadurch eine Unterredung mit dem Satan verlohren.Ihr müsset vor der Versuchung fliehen, und siedurch eine ganzliche Verweigerung von euch stos-sen. Werdet ihr die Gründe des Teufels und dieAnsprüche des Fleisches hören, so setze ich hundextgegen eins, daß ihr durch ihre Sophistereien ver-stricket werdet. Was aber die gegenwärtige böseWelt betrift, so wird euch der Herr von ihren Fall,stricken erretten. Ihr müsset nur wachen undnüchtern seyn, und euch eurer geistlichen Waffenaufrichtig und fleißig bedienen; denn sonst wirddie Welt ein gleiches an euch thun und euch hin-reissen. Ich habe euch schon oft gewarnet, euchauf eure äußerliche Glückseligkeit keine Rechnungzu machen, und daß ihr euch dagegen nichts alsUngemach vorstellen sollet. Erinnert euch ja im-mer eures Standes. Streiter müssen sich aufkeine Ruhe, und Ueberfluß, sondern auf Mangelund Mühseligkeit gefaßt machen. Bemühet euchnur, die Welt recht kennen zu lernen. Sehet die

Din-