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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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469
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Zweyte Abtheilung. Cap. 5. 469

Seift noch Salpeter hinlänglich war, uns zu rei-nigen, da ein ganzes Weltmeer uns nicht waschennoch reinigen konnte, da eröfnete er eine jede Aderseines Herzens, um dieses Werk zu vollbringe».Hebet eure Augen auf, und schauet euren gekreuzig-ten Heiland an; sehet ihr nicht wie die heiligenStröme aus einem iedcn seiner Glieder fließen! Owie strömen diese heiligen Hände, diese unschuldi-gen Füße dasjenige Blut, welches uns die voll-kommene Reinigung von unsern Sünden gewäh-ren soll! Ach wie blutet der so tyrannisch gegeißel-te und von Schulden freye Rücken, damit unsereRücken errettet werden möchten! Wie fallen Siegroßen Blutklumpen von seinem allerheiligsten An-gesicht, mit seinem wunderthätigen Schweiß ver«mischt, auf den Erdboden, wobey erden empfind-lichsten und blutigsten Todetkampf ausstehet; da-mit unsere Angesichter dadurch gewaschen, undschön gemachet werden mögen! O wie schüttennicht sein verwundetes Herz und Seite, sozweymal, nämlich einmal durch Liebe und Mitleidden, und Hernachmals durch die Grausamkeit derKriegsknechte, durchbohret sind, diejenigen Fluchenüber uns aus, die uns so heilsam und selig sind! Herr!was können wir für Entschuldigung gebrauchen,wenn wir diese Liebe vergessen wollen! O Beyspie-le, oder vielmehr Ungeheuer der Undankbarkeit, diegegen einen solchen Freund unachtsam, und vollerVergessenheit seyn können! Wollen wir ihm aufsolche Weise vergelten? Ist das unsere Dankbar-keit gegen einen so wohlthätigen Freund? IhrChristen, wo sind eure Zuneigungen? Zu welchem

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