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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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443
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Zweyte Abtheilung. Cap.5. 445

kaltes Wassers reichen, eines Propheten Lohn em-pfangen sollen; der wird eure Arbeit der Liebe, eu-re eifrigen Gebeter und unaufhörliches Schreyen,eure Sorge für meine Wohlfart, und eure wohl«thätigen und hülfreichen Hände, die mir nicht ei-nen Trunk kaltes Wassers, sondern den Wein eu-rer Liebe und Zärtlichkeit ertheilet haben, deren Em-pfindung und Erweiß mich ohne Unterlaß erqui-ckst hat, gewiß belohnen. Es ist meine,Schul-digkeit, ich thue es auch, und will es noch fernerzu meinem Geschäfte machen, daß ich, so lange ichlebe, den Namen des Herrn lobe, weil er meinLooß an einem so schönen Orte fallen lassen, undmir in eurer Gemeinschaft zu wohnen erlaubet hat;besonders aber ich will ihm dafür danken,daß er michvor euch aus- und eingehen lasset, daß ich als einBotschafter des Herrn der Heerschaaren euch seinGesetz verkündigen, und euch den herrlichen Ruhmunsers Gottes predigen kann, daß ich sein Abge-sandter an euch seyn muß, der für ihn wirbet, eucheinem Manne vertrauet, und euch Christo als einekeusche Jungfrau darstellet. Herr! wie unwür^dig, wie unendlich unwürdig bin ich, daß ich die-se Ehrenvolle Würde tragen soll, von welcher ich ge-wiß glaube, die allerglänzendesten Engel im Him-mel sich höchlich freuen würden, wenn der Herr,sie zu diesem Werk zu gebrauchen, für gut erken-nen sollte! Nun wohlan, es gereuet mich nicht, eskann mich auch nimmermehr gereuen; obgleich sei-ne verachteten Knechte durch mancherley Beschwer-den und Ungemach begleitet werden, und ohnerach-tet sie allerley Haß und Verschmähungen ausge--