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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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415
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Zweyte Abtheilung. Cap.z. 415

praeualens und plengri», ZUM andern, was dasöubieQum anbelanget, darinne sich diese Trägheitmerken lässet/ so findet sie sich entweder in denen ^Gliedern des Leides, oder in dem Gemüthe einesMenschen. In Ansehen der Starke und Kraft, diesich bey dieserTrägheit unvUnwillen Zu finden pfleget,ist sie entweder eine vorübergehende und zufällige,oder eine eingewurzelte, und zur Fertigkeit gewor-dene Trägheit. In Betrachtung der Empfindung,so wir davon haben, verursachet sie, daß wir entwedereine Sache billigen, oder daß wir uns über dieselbebeschweren. Wenn wir die leibliche Trägheit be-trachten, so ist dieselbe entweder ein eingewurzelterEckel vor der Speise, oder eine zufällige übele B -schaffenheit des Magens und des Appetits.

In Ansehung der Wirkung, die die geistlicheTrägheit und Unwilligkeit zurücke lässet, ist sie ent-weder siegend, so, daß sie macht, daß wir die Pflich-ten unterlassen, oder sie wird überwunden, und vonuns verabscheuet, oder von derGnade gleichsam zu-rück gerrieben, indem der Christ immer auf dem Tu.gendwege fortwandelt.

§« 2)6»

i. Wenn sich diese Trägheit nur allein in denäußerlichen Gliedmaßen, oder doch zum wenigstenvornehmlich sich darin befindet, da indessen immer-zu im Gemüthe eine Willigkeit anzutreffen, so ha-ben wir deswegen keine Ursach zu zweifeln, ob unserZustand gut sey oder nicht. Wenn das Gemüthden Leib übertrift, und gern mehr thun will, als indessen Kräften bestehet, wenn die Begierde, die

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