z64 Alleins Grundlegung,
z. Sie müssen ans einer rechten «Quellefließen. Erstlich müssen sie herflisße» aus deinGlauben, als ohne welchem es ohnmogllch ist,Gott zu gefallen, Hebr-11,6. Das Gebet wirdnichts helfen, es sei) denn, daß es ein Gebet desGlaubens sey, Gal. s, i5. XVir glauben, dar-um reden wir, 2 Cor. 4, i z. sum andern, ausder ^iebe: LVenn wir auch alle unsere Haabeden Arnacn gaben, und ließen unsern Leib bren-nen, und hätten der K.icbe nicht, so wäre unsdieses nichts nütze, 1. Cor. iz, z. Wenn dieknechtische Furcht vor der Hollen, oder die Furchtvor den Streichen des Gewissens, oder die Begier-de, der Menschen Gunst und Lob zu erlangen, wenn,sage ich, dergleichen Sachen die Menschen zu denPflichten antreiben, wenn etwa ein fieischiiches Ab-sehen in einer Handlung die Oberhand hüt, so kanndiese Gott nicht gefallen. Drittens. Aus Furcht.Wir können Gott keinen angenehmen Dienst ohneEhrerbietung und kindlicher Furcht erweisen. DesHerrnAuge siehet auf die, so ihn fürchten,unddie auf seine Güte hoffen, Ps. zz, 18. HabeAcht aus die glückliche Verbindung der Furchtund der Hosnung, denn! wo diese zwo mit einan-der verknüpfet sind, in dessen Herzen ist eine wahrekindliche Furcht zu finden. David spricht: Ichwill in dein Haus gehen auf deine große Gute(sehet seinen Glauben) und anbeten gegen deinenheiligen Tempel in deiner Furcht. (Hier findenwir die Furcht mit dem Glauben verbunden.)Der Glauoe ohne die Furcht würde nichts anders,als eine lMne Vermessenheit seyn; Die Furcht oh-ne