Erste Abtheilung. Cap- 8. 255
Schuh an seine Füße geben. Sie lässet die bestenSpeisen, die in der Vorrathskammer des Him,mels zu finden sind, auftragen, und die besten Klei-der langen, die im Himmel verwahret werden. Jadie Freude vermag nicht in einer Brust zu bleiben,es müssen andere kommen, und daran Theil neh-men; Die Freunde müssen zusammen kommen,und sich ftölich Machen^ Die Engel müssen auf-warten, der verlohrneSohn abet sitzet an der Ta-fel unter seines Vaters Fittigen. Er ist die ein-zige Freude des ganzen Gastmals; er ists, an wel-chem man seine Augen belustiget, er ist die Ergö-tzung und das Vergnügen seines Vaters. DieFreunde stimmen mit ein, aber niemand verstehetdie Glückseligkeit/ die der Vater über seinen neu»gebohrnen Sohn empfindet/ welchen er von denTodten wieder bekommen hat: Mich dünkt/ ichhöre die Musik und das Tanzen von weitem, Oder schönen Melodie! Die schönen himmlischenSanger! Ich kann das Lied, so sie singen, nichtlernen. Jedoch bedünkt mich/ ich höre, wie dieSchlußworte immer wiederholet werden, maßendieses rund Um die HimMelstafel abgesungen wird.Dieser mein Sohn war todt, und ist wiederlebendig worden, er war verlohren, und ijkwieder funden, Luc. l 5,2 z. Es ist nöthige dieParabel deutlicher auszulegen; Gott ist der Va-ter, Christus die Speise, seine Gerechtigkeit dasKleid, seine Gnadengaben sind die Zierrathe, undseine Diener sind die Heiligem Die Engel sinddie Freunde und Aufwärter, und du, der du diesesliesest, (wenn du nur ungeheuchelte Buße thun,
und