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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
Entstehung
Seite
220
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22O Alleins Grundlegung,

Zeuge seyn, und den Sünder statt deiner richten;ich will ihn leiten und führen auf deinen Wegen,und die Sünde niemals in dieser Seele ruhenlassen.

tz. I2l.

Auch die Affecren und Neigungen finde»»sich bei? Christo ein. Die ^.icbe spricht: Ach !ich bin krank nach dir. Das Verlangen spricht:Nun habe ich, was ich gewünschet - hier ist dasVergnügen, darnach ich getrachtet; hier ist dasVerlangen der Volker, hier ist Brod und Balsamfür mich, und alles, was ich bedürfte. DieFurchtbeuget die Knie mit tiefer Ehrerbietung : Herr, seydu mir willkommen, dirwill ich meinen Huldigungs-eid leisten, dein Wort, deine Ruthe, deine Strafensollen meineNeigungen lenken. Dich will ich ver,ehren und anbeten, vor dir will ich niederfallen, dirwill ich dienen : A.nmmer und Schmerz stellensich gleichfalls ein: Herr, dein Zorn, deineSchmach, das Elend deines Volks und meine ei-gene Boßheit werden die Ursachen seyn, darübermein Herz in Betrübniß gerathen wird. Wenn dubeleidiget wirst, will ich trauren,, wenn dein Werkverhindert wird, will ich weinen. Der Zorn stel«lu sich nicht minder bey Christo ein. Nichts, Herr,vermag meinen Horn <o sehr zu reizen, als meine ei-gene Thorheit, damit ich wider dich mißhandelt ha-be, daß ich nämlich so thorlich gehandelt und so un-besonnen gewesen bin, daß ich die Schmeicheleyender Sünde, und die Versuchungen des Satans,wider deine allerheiligste Majestät anzuhören mirhabe gefallen lassen. Gleichergestalt will auch der