Erste Abtheilung. Cap. 7. 207
mit alten ihren Ergötzlichkeiten und Ehrenstellen aufdie eine Seite; Gott aber mit allen seinen vortref-flichen Eigenschaften und Vollkommenheiten auf die -andere, und siehe zu, daß du eine wohlbedächtigeWahl »reffen mögest. Suche deine Ruhe in Gott.Geye dich nieder unter seinem Schatten. Sie-he zu, daß »eine Verheißung und Vollkommenheitdie ganze Welt überwiegen mögen. Präge die-ses in dein Herz, daß Gott ein solches Gut sey,welches unsere Herzen vollkommen befriediget unddaß du mcht elend seyn kannst, so lange du einenGott hast, aufweichen du dich verlassen darfst.Ergreife ihn als deinen Schild und deinen sehegroßen Lohn. Gott alleine Übertrift die ganzeWelr; sey vergnügt mit ihm: Laß andere denVorzug und Ehre in der Welt haben; halte dudiesis für deine Glückseligkeit, nämlich seineGna-de und das Licht seines Antliyes. Ach, armerSünder! du bist von Gott abgefallen, und hastseine Macht und Zorn wider dich gereizet; jedochwisse, daß er aus einer überschwenglichen Gnade inChristo wiederum dein Gott und Vater seyn will,2 Cor. 6, 17. i8. Was sagest du, 0 Mensch?Willst du den Herrn zu deinem Gott haben?Wohlan, so folge seinem Rath, so wirst du dieserGlückseligkeit theilhaftig werden. Komm zu ihmdurch Christum. Bekehre dich von denen Abgöt-tern , von deinen Ergötzlichkeiten, Gewinn undEhrbegierd e. Wir» diese Götzen herunter, nnd laßdie Ehre und das Interesse Gottes in deinemHerzen den Thron besitzen. Nimm ihn an, alsodaß du ihm vornehmlich deine Neigungen, Liebe und
, HoH.