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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
Entstehung
Seite
196
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1)6 Alleins Grundlegung,

gesündiget hast, wider alle Warnungen Gottes,wider dein eigen Gebet, wider die empfangenenWohlthaten, wider die Bestrafung, wider dashelle Licht und besser Wissen, wider die unverfälsch-te Liebe Gottes, wider deine eigene Entschließung,wider dein Versprechen, wider deine Gelübde undden Bund eines neuen und aufrichtigen Gehor-sams :e. Halte diese Dinge deinem Herzenrechtschaffen vor, bis es sich schämet, und alle gu-te Meynung von sich, die es sonst zu hegen pfleget,fahren lasset.

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Betrachte z. Dcu verdienten /!.ohn derSünde. Sie schreyet gen Hinnnel und rufetum Rache. Ihr gebührender Lohn ist Tod undVerdammniß, sie ziehet den Fluch Gottes aufSeel und Leib. Das geringste sündige Wortoder der geringste sündliche Gedanke unterwirstdich dem unendlichen Zorn des allmachtigen Got-tes. O was für Zorn, was für Fluch, was fm'Rache haben nicht deine unsachlichen Sünden ver-dienet. Ach richte dich selbst, damit der Herrdich nicht richten möge.

Betrachte 4. Die Abscheulichkeit und Häß-lichkeit der Sünde. Sie ist so schwarz als dieHolle und ein rechtes Ebenbild des Teufels, dasauf der Se^e gleichsam abgemalet ist. Du wür-dest weit mehr erschrecken, wenn du dich in oerAb-fcheulichreit deiner Natur und Wesen sehen solltest,als wenn du den Teufel selbst sähest. Es ist keinMorast so garstig, kein Gespeyles so ekelhaft, keinTodtengerippe und A >s so abscheulich, keine Pestoder Aussatz so gefahrlich, als die Sünde,, in wel-cher