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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
Entstehung
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i9o Alleins Grundlegung,

Land erbärmlich verheret und verwüstet hatte»,gieng dieses der Prinzeßin so sehr zu Herzen, daßsie sich in einen Thurm in dem Pallast ihres Va»ters verschloß, und vor selbigem ihre Durchlauch-tigenAeltern kommen ließ; nachdem sie nun in de»ren Gegenwart ihre Bosheit beweinet hatte, daßsie nämlich zu einer so grausamen Verwüstung ih-res Vaterlandes ihrer Rache ein Gnüge zu leiten,Gelegenheit gegeben,' ließ sie sich vernehmen,wie sieentschlossen wäre, sich an ihr selbst zu rächen. Jh-re Aeltern baten sie, sie möchte doch Mitleiden mitsich selbst und ihnen haben; allein, es wollte allesnichts helfen, sondern sie stürzte sich, nachdem sievon ihnen Abschied genommen, von der Zinnen hin-ab, und also kam sie um vor ihren Augen. Ebenso willig stürzen sich die Gottlosen in ihr Verder-ben. Der Gott, der sie gemacht hak, bittet sieund rufet ihnen zu, wie Paulus dem rasenden Ker-kermeister, als er sich erwürgen wollte, Thue dienichts Uebels. Die Diener warnen sie, sie ge-hen ihnen nach, und möchten sie gern wieder zurückbringen; allein es will leyder, weder Bitten nochFlehen helfen, sondern die Menschen wollen sichfreywillig ins Verderben stürzen, da unterdessendie Barmherzigkeit oder das Mitleiden selbst dar»stehen und zusehen muß. Was soll ich sagen?Würde es nicht einem mitleidigen Menschen schmer-zen, wenn er, da er zu der Pest ein Mittel wüßte,damit er das ganze Land von diesem Uebel befreien, und den gefährlichsten Patienten helfen könnte,dennoch seine Freunde und Nachbarn bey Hun-derten