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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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171
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Erste Abtheilung. Cap. 6. 571.

Die Ungeheiligten sind demnach ohne allen Zweifelweder gerechrfertiget, noch mit Gott versöhnet.Meine Geliebte, es ist etwas erschreckliches, wennman in Schulden stecket, am allererschrecklichftenaber, wenn man Gottes Schuldner ist, denn da istkein Arrest so entsetzlich, als sein Arrest, und kein Ge-fängniß ist so fürchterlich, als seines. Siehe nureinen erleuchteten Sünder an, welcher die Schwe«re seiner Schuld empfindet. O wie erschrecklichsind nicht seine Blicke! wie entsetzlich seine Klage!Sein Trost chat sich verkehret in Wermuth, seineKraft ist vertrocknet und der Schlaf von seinen Au-gen gewichen. Er erschrickt vor sich selbst, und vorallen, die um ihn sind. Selbst die Sreins auf derGassen beneidet er, weil sie sein Elend nicht empfin-den noch fühlen können; er wünschet, daß er an statteines Menschen ein Hund, eineKrote oder Schlan-ge seyn möchte, maßen solchergestalt der Tod seinemElende schon ein Ende gemacht harte. Da hinge-gen ietzo bey ihm nur der Anfang derjenigen Quaalist, davon er in Ewigkeit kein Ende erfahren wirb.Wie geringe ihr auch anietzo die Schuld einer un-erlassenen Sünde schätzen möget, so werdet ihr dochderemsten finden, daß deren Last gar schwer sey.Sie ist ein Mühlstein, und wer auf diesen fallet,der wird znschellen ; auf welchen er aber fället,den wird er zumalmen. Wie ging nicht dieSchuld der Sünde mit unserm Heiland um? Auchdas Blut preßte sich recht wundernswürdig aus sei-nen Adern, und zerbrach ihm alle seine Gebeine:Und so sie das that am grünen Holze, was willam dürren werden? O ! gedenke an deinen Zu,