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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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169
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Erste Abtheilung. Cap. 6. 169

Gottes halten ? Kaum hat er eine sündliche Ergö-tzung dargeboten, oder wie ihr einen ungerechtenVortheil machen könnet, euch vor Augen gestellet,so greifet ihr schon nach demselben. Wenn er eucheine Lügen zu.begehen, ins Herz giebt, oder wenn ereuch zur Nache antreibet, so folget ihr ihm gar ger-ne. Wenn er euch verbietet das Wort Gottes zulesen, oder zu beten, so gebt ihr ihm alsbald Gehör,und deswegen seyd ihr seine Diener. Es ist nichtanders, der Satan lieget gleichsam hinter dem Vor-'hang, und wirket im Verborgenen, dergestalt, daßdie Sünder nicht einmal sehen, wer sie zur Arbeitantreibet, inzwischen leitet er sie doch gleichsam aneinem Schnürgen. Der Lügner hat ohne Zweifelnicht die Absicht, dem Satan einen Dienst ni lei-sten , sondern er gedenket vielmehr durch die Lügenseinen eigenen Nutzen zu befördern ; es ist doch aberkein anderer, als der Teufel, der unvermerket imWinkel stehet, und ihm diese ins Herz giebst. Ju-das, als er seinen Herrn und Meister verkaufte,und die Chaldaer undSabaer, als sie Hiob plün-derten, hatten ohne Zweifel nicht das Absehen, demTeufel einen Gefallen zu erweisen, sondern vielmehrder Begierde ihres Herzens ein Gnüge zu th un ; >c-dennoch aber war es kein anderer, als der Teufel,von dem sie in ihrer Ruchlosigkeit geleitet und getrie-ben wurden. Es kann ein Menfch ein rechter Skla-ve und Leibeigener des Teufels seyn, ohne daß ihmdieses wissend ist; ja es kennen sich in der That dieMenschen mit den Gedanken schmeicheln, als ob siein einer glückseligen Freyheit lebten. Bist du nunnoch in im Unwissenheit, und bist du aus der Fm-.

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