los Alleins Grundlegung,
sem Zustande den Himmel verlangen können. Hof-fest du von Christo, so lange duunbekehret bleibest,die. Seligkeit zu erlangen, so hoffest du, daß Chri-stus seinem Vater nicht treu verbleiben, noch daßer sein Amt redlich verwalten werde. Er hat nochniemals eine Seele selig gemacht, und wird auchkünftig keine selig machen, außer nur diejenigen, dieihm der Bater gegeben hat, da er sie erwählet, undwelche die geschehene Berufung kräftig seyn lassen.Sey versichert, daß Christus keinem die Seligkeitschenke, auf eine andere Art und Weise, die demWillen seines himmlischen Vaters zuwider ist.
sum andern würde auch denen göttlichenEigenschaften Gewalt angethan, wenn Chri-stus die Menschen in ihren Sünden selig ma-chen wollte. Üks würde Gewalt angethan sei-ner Gerechtigkeit, denn die Gerechtigkeit Gottesbestehet darin, daß er einem ieden geben willnach seinen Werken, wollte nun der Menschauf sein Fleisch s5en, und dennoch von demGeist das ewige Leben erndten, wo bliebe dadie Ehre der göttlichen Gerechtigkeit? iLs würdeGewalt angethan seiner Heiligkeit. Wenn Gottnicht allein die Sünder, sondern auch dieselben mihren Sünden selig machen wollte, würde seine rei,neste und vollkommenste Heiligkeit gar sehr Scha-den leiden. Ein ungeheizter ist in den Augender Heiligkeit Gottes arger als ein Schwein undOtter. Welcher reinliche Mensch sollte wohl eineunreine Sau an seinem Tische leiden, oder bey sichin seinem Bette dulden können? dieses würde dieunendliche Heiligkeit Gottes zum höchsten beleidi-gen,