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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
Entstehung
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82
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82 Alleins Grundlegung,

du zu nichts nütze, ein inunle rcrrse x>on<^us,und gleich-sam ein vergebliches Uebergewächse an dem Kör-per der Erden seyn sollst? Dieses bist du, so lan-ge du unbckehrt bist, sintemal du keinen Endzweckanzuführen weißt, weswegen du erschaffen wor-den. du nicht dem Wesen zum Lobeund preise Gottes erhalten? Vlst du nichtum scmct willen erschaffen? Bist du ein Mensch?Hast du Vernunft? Ach! so bedenke doch, war-um nnd von wem du erschaffen? Betrachte dasWerk Gottes an deinem Leibe, und frage dich selbst:Zu was Ende hat denn Gott dieses Gebäude aufge-richtel? Erwäge die edlen Kräfte deiner zum Himmelerschaffenen Seele, und frage: Wozu hat denn Gottdiese vortrefliche Eigenschaften bestimmet: Etwanur. bloß darzu, daß du an dir selbst einen Gefal-len haben, und deine Sinne belustigen möchtest?Hat Gott die Menschen, wie die Schwalben indie Welt gesendet, daß sie nur etliche Strauchleinund Koth zusammen tragen, Nester bauen, Jungeaushecken, und so denn sich wieder davon begebensollen? Selbst die Heyden sind hierinne mit ihrerErkenntniß weitergegangen. Bist du so wun-dcrbarlich gemacht, Ps. 139, 14. und denkest dochnicht bey dir selbsten nach, daß dieses zueinemganzbesondern Endzweck geschehen seyn müsse. Achmein Zreimd! laß deine Vernunft nur ein wenigden Richtnsruhl besteigen. Ist es nicht Schade,daß so ein herrliches Gebäude v^rge'. ens soll aus-geführet seyn. Wariich du bist verg-bens er-schaffen., daferne du Gott nicht zu verehren geden-kest; es wäre besser, daß du niemal? gebohrenwor-