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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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' Erste Abtheilung. Cap.z. 5 z

sie auch die gehörigen Pflichten gegen ihre Kinderund Gesinde in ihren Häusern beobachten; so gehetin ihre Kammern, da werdet ihr befinden, daß siegar wenig Sorge für ihre Seelen zu tragen pflegen.Sie können wohl den Schein eines gottseeligenWesens haben; da sie über ihre Zunge nichtim ?m»m zu halten wissen, so ist ihr ganzer Got-tesdienst ettel: Ja sie können auch wohl so weitgelangen, daß sie nicht nur unter den Ihrigen, son-dern auch in ihren Nebenkammern die Pflichten desGebets fleißig in Acht nehmen; Allein, verfügeteuch nur zu ihnen in ihre Gewölber, Laden und W^'rk»statte, so werdet ihr sehen, daß sie den Nächsten zuoelügen und auf eine verborgene Weise zu betrügen,sich kein Bedenken machen. Hieraus erhellet nun,daß der Wandel eines Heuchlers nicht rechtschaffensey. Dieses mag genug seyn von dem Menschen/der bekehret werden soll.

§. 29.

6. Der s (§. 21.) oder dasje-

nige, welchem wir in der Bekehrung entsagenmüssen, ist die Sünde, Satan, IlVelt und unftreeigene Gerechtigkeit.

1. XVir müssen entsagen der Sünde.Wenn ein Mensch bekehret ist, halt er straks alleBefehle, und hasset allen falschen?Veg. Erist ohne Wandel, und hütet sich vor Sünden, be-sonders aber vor derjenigen, zu welcher er vor anderndie meiste Neigung bey sich empfindet. Die Sün-de ist es, darüber er zürnet. Er hat ein brün-stiges Verlangen, seine Hände von ihrem Blut zureinigen. Nichts kann ihn mehr schmerzen, als

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