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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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des Autoris. 5>7

Zi,nem gottseligen Gebrauch, so reizte er andere da-zuso wol durch Worte, als durch sein eigenes Exempel. Als die allgemeine Colleete wegen desgroßen Brandes in London gesamlet wurde, satrug er nicht nur öffentlich so viel dazu bey, daßer andern ein Exempel seyn konnte, sondern er that auch im Verborgenen noch ein mehreres. SeineFreunde und Anverwandte hatten an ihm einen sorgfaltigen Pfleger. Als sein alter Vater, der nur zwey Jahr vor ihm verstorben, nebst einigenseiner Brüder in einen äußerlichen Verfall gerathen waren; so nahm er sich ihrer und ihrer Kinder-terlichan, und verschafte diesen eine gute Erziehung. Seine Freygebigkeit war um so viel mehr zu be-wundern, da er selbst eine sehr maßige Einnah-me hatte, und sich dieselbe nie über achtzig Pfund Sterling belaufen. 6. Er war ein sehr demü-- thiger Mann. Ohnerachtet ihm Gott einen sagroßen Eingang in die Herzen anderer Menschengeschenket, so war doch sein eigenes Herz dadurch nicht stolz geworden. Er war klein und niedrigin seinen Augen, und verachtete das Lob anderer Menschen. Sein Wandel war ohne alle Ruhm-sucht, und er wußte sich zu den Niedrigsten undSchwächsten herab zu lassen. Dieses letzte be-wies er sonderlich in der Unterweisung der Jugend,die eine seiner liebsten und angenehmsten Beschäf-tigungen war, damit er auch seine letzten Lebens-lage zugebracht, so lange er nur noch Kraft hatte zu reden. Und die Jugend war auch seines sanf-ten und liebreichen Wesens halber an ihn, als aneinen Vater gewöhnet, gegen den sie Furcht und

g 2 »Liebe