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Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
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des Autoris. 95

1 . '

»und Werken er in stiller Herzensandacht nachdach«te, und viel Süßigkeit für seine Seele darausschöpfte. Davon floß auch sein Mund über,und»er redete davon als ein solcher, der geschmecket und erfahren, wie freundlich der Herr sey, und wiegut es alle die haben, die ihm vertrauen. Ins-besondere war er i.cin Mann voll herzlicherund brünstiger Liebe gegen seinen Nächsten.Sein leutseliges, höfliches Wesen machte ihn zur Augenlust aller derer, die mit ihm in eine nähere Bekantschaft geriethen; denn seine Worte undalle seine Handlungen zeugeten davon, wie theuer sie in seinen Augen waren. Sein Mitleiden gei»gen die, so in Noth und Kummer lebten, warzärtlich; seine Wohlthätigkeit, gegen die, so inMangel und Armuth stunden, war unermudet, und überstieg oft sein Vermögen; und seine Ge-duld mit denen, die fehleten und irreten, warmehrals väterlich. Niemand hat davon häufigereProben aufzuweisen gehabt, als seine Gemeinde zu Taunton. Sein Verlangen nach ihrem ewi--gen Heil, seine Freude über ihr geistliches und leib-»lichcs Wohlergehen, seine Wehmuth bey ihremFall und Schwachheiten, seine unermüdeteArbeit,kann kaum mit Worten sattsam ausgedrücket wer-den. Er war 2. ein Mann von unerschrocken nein MuH. Er scheuete keine Gefahr auf demWege seiner Pflicht, indem er das zum Grundehatte: Wer aufrichtig wandelt, der wandelt cher. Er scheuete auch nicht das Ansehen der Men-schen, sondern gieng im ermähnen und bestrafen gleich durch; wiewol er dabey eine solche KlugheitThätiges Christen«)« S bewies,