des Autoris. 95
1 . '
»und Werken er in stiller Herzensandacht nachdach«„te, und viel Süßigkeit für seine Seele daraus„schöpfte. Davon floß auch sein Mund über,und»er redete davon als ein solcher, der geschmecket und„ erfahren, wie freundlich der Herr sey, und wie„gut es alle die haben, die ihm vertrauen. Ins-besondere war er i.cin Mann voll herzlicher„und brünstiger Liebe gegen seinen Nächsten.„Sein leutseliges, höfliches Wesen machte ihn zur„ Augenlust aller derer, die mit ihm in eine nähere„ Bekantschaft geriethen; denn seine Worte und„alle seine Handlungen zeugeten davon, wie theuer„ sie in seinen Augen waren. Sein Mitleiden gei»gen die, so in Noth und Kummer lebten, war„zärtlich; seine Wohlthätigkeit, gegen die, so in„Mangel und Armuth stunden, war unermudet,„ und überstieg oft sein Vermögen; und seine Ge-„duld mit denen, die fehleten und irreten, warmehr„als väterlich. Niemand hat davon häufigere„Proben aufzuweisen gehabt, als seine Gemeinde„ zu Taunton. Sein Verlangen nach ihrem ewi--„gen Heil, seine Freude über ihr geistliches und leib-»lichcs Wohlergehen, seine Wehmuth bey ihrem„Fall und Schwachheiten, seine unermüdeteArbeit,„kann kaum mit Worten sattsam ausgedrücket wer-„den. Er war 2. ein Mann von unerschrocken„ nein MuH. Er scheuete keine Gefahr auf dem„Wege seiner Pflicht, indem er das zum Grunde„hatte: Wer aufrichtig wandelt, der wandelt„ cher. Er scheuete auch nicht das Ansehen der Men-schen, sondern gieng im ermähnen und bestrafen„ gleich durch; wiewol er dabey eine solche KlugheitThätiges Christen«)« S bewies,