des Autorts. 9?
iichen Blick im die Hohe, und lächelte dabey aufeine liebliche Art. Und als seine Gattinn die Ursa-che davon zu wissen begehrte / so sagte er: Ach!mein Schatz! ich denke «in meinen Hochzeittag,der ist mm sehr nahe. O was für ein freu-denvoller Tag wird das seyn! lNeynst du nicht,mein Herze? Bald darauf sagte er: Gelobetsey Gott für die Erquickung, die er mir aufmeiner Reise zum Vaterlande schenket.wie süß wird sein gmizer Himmel seyn! Als4r einstens einen Blick auf seine abgezehrten Händethat/ sagte er: Das wirdalles anders werd?».Dieser elende niedrige Leib soll ähnlich werdendem verklärten Leibe Christi. O was für einherrlicher Tag wird der Tag meiner Auferste-hung seyn! Mich dünke ich sehe ihn schon imGlauben. O wie werden die Heiligen thrcHäupter aufbeben und sich freuen! Ader wietrostlos werden die Rinder der XVelt ihre Au^geN niederschlagen! - - S>onmit,laßt uns eilen!Unser Herr wird bald kommen, laßt uns ihmentgegen gehen! (!) du eitle, thorigte und be-fleckte Welt! ich wundere mich, wie vermmfti,ge und unsterbliche (treaturen sich so nbcrdichfreuen, oder mich betrüben können^ IVav istdoch Verlangenswürdiges in derselben? 'IchMag nicht langer drinnen sepn> als fo langemein Herr in derselben für mich entweder et-was ZU thun oder zu leiden Hut Ist dis ge-schehen / alsdenn lebe wohl V5cit! Hieraufnahm er einen beweglichen Abschied von seiner Ehe-gattinn, befahl sie Gott im Gebet, daß er ihrer nim-ttm vergessen, sie mit allem Trost erfüllen/ Und ihr