Druckschrift 
Joseph Alleins, weil. Predigers zu Taunton ... in England, Grundlegung zum thätigen Christenthum
Entstehung
Seite
89
Einzelbild herunterladen
 

des Moris, tz?

Gott zufriede»» sexn kann, wen«» er auch sonstnichts hat« Mein Antheil an Gott ist SieUrsache meiner Freude. Als einige Freunde vonTaunron nach Dorchester kamen und ihn besuch-ten ; so schien es, als ob er eine besondere Stärkungdadurch empfangen hätte. Er wollte im Bette aus-gerichtet seyn, und bat, ihm seine Hände in dieHöhe zu halten, dabey er folgende Worte zu ihnensagt?: <!> wie freue ich mich, daß ich euer An-gesicht wieder sehe und eure stimme wiederhöre, ob ich wol nicht wie ehedem mit euch-reden kaun. Ich betrachte mich ieyo als ei>nen sterbenden Jacob, um den alle seine Goh^ne herum stehen. Ieyo sehet ihr mich Mmeiner Schwachheit; lind in derselben habeich nun schon etliche Wochen gelegen, seit demjch von Taunton weg bin. Aber Gott ist mitmir gewesen, und, wie ich hoffe, auch mitsuch. Euer Gebet für mich ist erhöret, undauf mancherley VOeife an mir erfüllet worden;der Herr vergelte euch dieses in euren Gchooß.Meine Freunde, das ^eben ist mein, und derTod ist mein, ^sn dem evangelischen Bunde,den ich euch geprediget habe, stehet all meinHeil und »nein Verlangen. Ob es wol mit mei-nem Rorper nicht besser werden will, so istdoch meiner Seele durch Gottes Gnade rechtwohl. Ich habe bisher von den Verhejßun-,gen Gottes gelebet, und auf dieselben kann ichauch getrost sterben. Die Verheißungen de§ewigen Gottes sind es, die uns erhalten; untzsonst nichts als Gott kWn uns in unserm ^eisden trösten.. Meine theuren Freunde« 2 ^