5tz Leben, Charakter und Amtsführung
K) „Wie groß die Gefahr sey, wenn man nur»beynahe ein Christ seyn will.
c) »Daß sich ein großer Unterscheid zwischen„einem Heuchler nnd wahren Christen finde,
„sum vicrdte??, den Gottesfürchtigen müs-„sen wir die Brüste der göttlichen Verheißungen„darreichen und ihnen den Reichthum und die Fülle„Christi eröffnen. Wirmüssensie ermuntern, daß„sie ihren Be.uf und Erwehlung feste machen, in:„Glauben beständig verharren, in Leiden geduldig„seyn, den Willen Christi fleißig thun, guter Werke„sich eifrig befleißigen und in der Heiligkeit immerzije mehr und mehr wachsen und zunehmen mögen.,,
§. 22.
Bis hieher sind die persönlichen Eigenschaften(§. in) und die Amtsführung dieses redlichenDieners Christi (§. 18.) beschrieben worden; nunWollen wir noch seiner letzten Leiden, Gefangen-schaft, Krankheit und seligen Ausgangs aus derWelt gedenken. Ich werde mich dabey des Auf-satzes bedienen, der von der HandseinerLottseligenEhegattinn, Frau Theodosia Allein, herrühret.Da aber in demselben verschiedenes vorkömmt, dasohne die Geschichte der damaligen Zeiten nicht vonallen Lesern richtig verstanden werden mag; so wirdes diesen nicht entgegen seyn, wenn ich das Wesent-liche davon allster zusammen fasse. Die Trübse,jigkeit der damaligen Tage entstand von der Uni-faumitätsacte, die unter der Autorität des KönigLarls U. und des Parlaments um diefe Zeit er-schien, Wd der ganzen Clerisey in England zur Un-terschrist